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Nagelsmann: Zu Hopp „engeren Draht” als zu Mateschitz

Blick stets nach oben: Julian Nagelsmann und Freund und Assistent Benjamin Glück.

Blick stets nach oben: Julian Nagelsmann und Freund und Assistent Benjamin Glück.

Julian Nagelsmann hatte bislang nur ein Mal Kontakt zu RB Leipzigs Gründer und Investor Dietrich Mateschitz. Dem Leipziger Stadtmagazin Kreuzer (Print und Bezahlschranke) berichtete der Leipziger Cheftrainer, dass er den Red-Bull-Gründer vor seinem Amtsantritt im April dieses Jahres besucht habe: „Einfach, um mich mit ihm auszutauschen. Das ist mir wichtig.”

Nagelsmann: Mateschitz wusste alles über mich

Nagelsmann wollte beleuchten, „warum sie so viel mit jungen Athleten arbeiten. Das hat mich fasziniert.” Mateschitz sei auf seinen Gast gut vorbereitet gewesen. „Der hat eigentlich alles über mich gewusst, vom Privaten, wie ich Fußball spielen lass' und wo ich herkomme. Auch was ich für Begeisterungen habe oder was ich neben dem Sport noch mache.”

Danach gab es jedoch „keinen wirklichen Austausch” mehr, nur indirekten Kontakt über Klubboss Oliver Mintzlaff. Einen „bisschen engeren Draht” hatte der Fußballlehrer mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp. Der SAP-Mitgründer sei bei jedem Heimspiel da gewesen, „auch in der Kabine”, zumindest immer dann, wenn Nagelsmanns Ex-Team gewonnen hatte. „Da hatte ich etwas mehr Austausch, ganz ohne Wertung. Aber das ist für mich kein Drama.”

Möchte irgendwann in meiner Zehn-Jahres-Fußballlebensplanung einen der ganz großen Vereine trainieren
Julian Nagelsmann

Zudem berichtet Nagelsmann darüber, warum er sich trotz Angeboten von größeren und erfolgreicheren Klubs für RB entschieden habe. „Ich hatte kurz die Option, bei den Klubs ganz oben ins europäische Regal zu greifen, vielleicht eher zufällig, aber die gab es kurz mal”, so der 32-Jährige. Doch Nagelsmann wollte einen Schritt nach dem anderen gehen. „Es war für mich wichtig, mich selbst zu überprüfen: Kann ich das eigentlich, was ich bei Hoffenheim gemacht habe, auch bei einem anderen Verein?” Dafür bietet RB genau das richtige Umfeld.

Nagelsmann verhehlte aber nicht, dass er „irgendwann in seiner Zehn-Jahres-Fußballlebensplanung schon noch gerne einen der ganz großen Vereine trainieren möchte.” Das sei kein Geheimnis, „da wird Oliver Mintzlaff hoffentlich nicht vom Stuhl fallen.” (RBlive/ukr)