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"Muss mich manchmal kneifen" Nagelsmann "sehr sehr glücklich" beim FC Bayern

Ankunft beim FC Bayern vergangene Woche: Julian Nagelsmann (2.v.r.) steht sofort im Fokus.

Ankunft beim FC Bayern vergangene Woche: Julian Nagelsmann (2.v.r.) steht sofort im Fokus.

Julian Nagelsmann ist von seinem neuen Job als Trainer des FC Bayern München immer noch überwältigt. "Natürlich muss ich mich manchmal kneifen. Das ist schon ein verrückter und kein selbstverständlicher Verlauf der Karriere", sagte der Cheftrainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Videoporträt auf der Vereinshomepage. Im Alter von nur 33 Jahren wird der gebürtige Oberbayer am Mittwoch (14.30 Uhr) sein erstes Training leiten.

In der Heimat beim Rekordmeister - Nagelsmann: "Außergewöhnliche Kombination"

"Ich bin jetzt quasi wieder in der Heimat. Bei einem der größten Clubs in Europa arbeiten zu dürfen, ist natürlich eine außergewöhnliche Kombination, die mich sehr, sehr glücklich macht und mich teilweise noch mehr kneifen lässt, ob das alles real ist. Aber aktuell fühlt es sich sehr real an", ergänzte der Trainer.

Die Bayern hatten Nagelsmann von RB Leipzig für eine zweistellige Millionen-Ablöse verpflichtet und mit einem Fünfjahresvertrag bis 30. Juni 2026 ausgestattet. Der Trainer will "ein paar Dinge" im Verein bewegen. Titel gehörten freilich dazu, etwa die zehnte Meisterschaft in Serie. "Es ist die Hauptaufgabe, diesen erfolgreichen Weg weiterzuführen", meinte er im Rückblick auf die jüngste Vergangenheit. "Es geht nicht darum, alles auf den Kopf zu stellen, alles neu zu machen. Es geht darum, die Qualität, die in der Mannschaft steckt, jeden Spieltag ideal zu wecken."

Nagelsmann nimmt die Emotionalität aus Leipzig mit

Nagelsmann setzt dabei auf Emotionen. "Ich versuche, offensiven, variablen und mitreißenden Fußball zu spielen", kündigte er an. Dabei werde er selbst vor der Trainerbank wie schon zu Hoffenheimer und Leipziger Zeiten sehr aktiv bleiben. "Die Emotionalität, die ich von meinem Fußball verlange, lebe ich an der Seitenlinie vor. Ich versuche, das auf die Zuschauer und Spieler zu übertragen", sagte er. (dpa)