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Philipp Köster: „Erfolg durch faule Tricks und schwachen FC Bayern“

Philipp Köster: „Von wegen krasser Außenseiter“

Philipp Köster: „Von wegen krasser Außenseiter“

Nach dem Abpfiff in Dortmund gab es am Samstagabend kein Halten mehr – selbst BVB-Trainer Thomas Tuchel traute nun RB Leipzig den Titel zu. Und brachte im selben Atemzug den vergleich mit dem amtierenden englischen Überraschungsmeister Leicester City. Was 11FREUNDE-Chefredakteur und Herausgeber Philipp Köster nun bei n-tv zu einem Kommentar veranlasste.

Untergang des Fußballs durch Kommerzialisierung

Die aktuelle Ausgabe des Fanmagazins trägt den Titel „Der Untergang des Fußballs“ und widmet sich in der Geschichte den jüngsten „tektonischen Verschiebungen“. Die Schere zwischen arm und reich klaffe in allen Ligen zunehmend auseinander, der sportliche Wettbewerb sei kurz vorm Erliegen. Der Abstand des Etats des FC Bayern zu seinen Verfolgern sei langfristig nicht aufzuholen.

Allerdings liegt im Vergleich der 11FREUNDE RB Leipzig noch im Mittelfeld der Liga. Und wenn Köster von der nicht zu brechenden Dominanz des FC Bayern spricht, könnte man sich an dieser Stelle auch finanzkräftige Unterstützung wünschen. Ralf Rangnick ist nicht der einzige, der die deutsche 50+1-Regel auf dem Abstellgleis sieht, auch um im internationalen Vergleich standzuhalten.

Underdog Leicester City,  Schwergewicht RB Leipzig?

Leipzig habe sich mit „faulen Tricks und millionenschweren Investitionen“ an die Bundesligaspitze gemogelt und profitiere nun vom schwachen FC Bayern. Köster spricht von „schmutzigen Tricks“ und zählt die Liste an kritischen Themen auf, die sich seit der Vereinsgründung gesammelt haben: Rechtsbeugung bei der Lizenzerteilung, Vereinslogo als Reklametafel, rüde Nachwuchsarbeit. Ein erfolgshungriges Unternehmen auf dem Weg an die Spitze der Bundesliga.

Die Parallele von Leicester zu Leipzig lässt Köster daher nicht gelten. Aber ist der Vergleich wirklich so schief? Twitter-User und RB-Fan @aufziehvogel_LE macht den „Faktencheck“. Hier zeigt sich zunächst, dass die beiden Mannschaften mitnichten so weit auseinander liegen.

Etwa ähnlich viel habe man für Zugänge ausgebenen, nach Marktwert und Etat liegt Leicester sogar weit vorne. Allerdings ist man dort zuletzt ähnlich oft aufgestiegen. Lediglich scheint der Spielraum der Investoren begrenzter, als in Leipzig.

Spekulationen über Gehaltsobergrenze bei RB Leipzig

Köster schreibt, er fühle er sich von der Gehaltsobergrenze getäuscht, für die Ralf Rangnick zuletzt sogar Anpassungen ankündigte. Damit beweise man, „dass es nicht einmal eine halbe Saison gedauert hat, bis die Attitüde des bescheidenen, zurückhaltenden Neulings von den Verantwortlichen ad acta gelegt worden ist.“ Im selben Atemzug vermutet er aber auch, dass die Gehälter wohl schon zuvor eher im oberen Drittel gelegen haben. Alles in allem ziemlich viel Spekulation.