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Proteste bei Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig – DFL stellt Montagsspiele in Frage

Eintracht-Fans wollen gegen RB Leipzig mit Protesten gegen Montagsspiele glänzen.

Eintracht-Fans wollen gegen RB Leipzig mit Protesten gegen Montagsspiele glänzen.

Vor dem ersten Montagabendspiel dieser Bundesliga-Saison hat DFL-Chef Christian Seifert die Zukunft dieser umstrittenen Ansetzungen wieder in Frage gestellt.

Montagsspiele in der Bundesliga ab 2021 schon wieder Geschichte?

„Diese Spielplan-Regelung wurde für die Zeit bis 2021 einstimmig verabschiedet, liegt beim Bundeskartellamt vor, ist Bestandteil aller Medienverträge. Für die Zeit danach sind die Montagsspiele nicht in Stein gemeißelt“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga der Bild am Sonntag.

Vor dem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (19.02.2018, 20.30 Uhr) haben Frankfurter Fans massive Proteste gegen Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga angekündigt. BILD meint, dass die Eintracht-Fans bei Ballbesitz ihres Teams schweigen und bei RB-Ballbesitz mit Vuvuzelas, Tröten und Trillerpfeifen das Geschehen begleiten. Auch ein Platzsturm, um in der entsprechenden Spielunterbrechung Banner zeigen zu können, steht demnach im Raum.

Platzsturm, Banner und akustische Proteste bei Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig?

Ina Kobuschinski, die Vorsitzende des Frankfurter Fanclub-Verbands bestätigt bei hessenschau.de, dass „von Stille nie jemand was gesagt hat. Es ist nicht nur ein Montagsspiel, es geht auch noch gegen RB – das ist der Worst Case. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht“. Die Proteste im Stadion sollen sich allerdings ausschließlich gegen Montagsspiele und nicht gegen RB Leipzig richten.

Auch Frankfurts Vorstand Axel Hellmann glaubt bei BILD an einen enormen Protest der Eintracht Anhänger. „Es wird eine enorme Welle des Protests sichtbar werden. Die Frankfurter Fan-Szene, die sich als sehr avantgardistisch sieht, weiß, dass sie bundesweit einen Akzent setzen kann, aus ihrer Sicht sogar setzen muss.“ Hellmann werde die Partie aus dem Innenraum verfolgen, um schnell eingreifen zu können: „Es soll keine Pyrotechnik, keine Gewalt und keine Vermummung geben. Wir können aber davon ausgehen, dass es neben den Bannern akustische Proteste geben wird.“

Reichlich 500 RB-Fans in Frankfurt dabei

Fans sehen in der Einführung von Montagsspielen einen weiteren Schritt zur Kommerzialisierung des Profifußballs, der ihre Interessen bei der Spielplangestaltung ignoriert. Seifert dagegen argumentiert: „Die Montagsspiele wurden mit Zustimmung der Club-Vertreter zur Vermeidung von Donnerstag-Samstag-Ansetzungen der Europa-League-Starter und im Sinne eines Lastenausgleichs zum Schutz des Amateur-Fußballs am Sonntag eingeführt.“

Auch RB-Fans hatten vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt zum Boykott aufgerufen. Die Mannschaft von RB Leipzig hatte dagegen die Anhänger zur kostenlosen Busfahrt nach Frankfurt eingeladen, damit so viele Fans wie möglich vor Ort sind. Reichlich 500 RB-Fans haben sich nach Vereinsangaben im Vorverkauf ein Ticket für Frankfurt gesichert.

(mit DPA)