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Ralf Rangnick: Bei Trillerpfeife Spielabbruch

Ralf Rangnick fordert nach den Protesten bei Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig ein gemeinsames Vorgehen von den Vereinen.

Ralf Rangnick fordert nach den Protesten bei Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig ein gemeinsames Vorgehen von den Vereinen.
Copyright: Imago

Nach den Protesten gegen Montagsspiele am Rande der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig hat sich erneut RB-Sportdirektor Ralf Rangnick zu Wort gemeldet. In Frankfurt war es durch Fans im Innenraum und durch Tennisbälle auf dem Feld zu Verzögerungen gekommen. Zudem wurden die Aktionen der Leipziger mit Trillerpfeifen begleitet.

Ralf Rangnick will keine „künstlichen Werkzeuge“ bei Fußballspielen

Rangnick hatte daraufhin nach dem Spiel erklärt, dass man künftig „den Platz erst dann wieder betreten“ werde, „wenn der Innenraum bzw. das Spielfeld geräumt und somit ein normales Fußballspiel gewährleistet ist“. Stefan Ilsanker hatte sich trotz Verständnis für die Fans auch über die Verzögerungen zu Beginn der zwei Halbzeiten beklagt und angemerkt, dass die Spieler hätten in der Zeit frieren müssen.

Bei BILD erklärt Ralf Rangnick nun noch mal deutlicher, dass es bei Fußballspielen „unter keinen Umständen Abweichungen geben darf. Wenn künstliche Werkzeuge wie Trillerpfeifen und zur Verstärkung der Geräuschkulisse auch noch Megaphone zum Einsatz kommen oder Fans unmittelbar im Innenraum am Spielfeldrand stehen, dann darf zukünftig kein Spiel mehr angepfiffen oder durchgeführt werden.“

Oliver Mintzlaff: Machtdemonstration wie in Frankfurt wäre bei RB Leipzig nicht passiert

„Wir müssen gemeinsam sicherstellen, dass klar formulierte Regeln in einem Fußballstadion gelten und eingehalten werden, die ein sicheres und geordnetes Fußballspiel im Sinne einer Chancengleichheit gewährleisten“, führt der Sportdirektor von RB Leipzig fort. Alle Vereine seien da gleichermaßen gefordert.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff betont derweil zwar die Meinungsfreiheit im Stadion, sieht in den Protesten in Frankfurt aber auch eine „Machtdemonstration“, wie sie „bei uns im Stadion nicht drin gewesen wäre“. Das dürfe man aber nicht als Kritik an Eintracht Frankfurt verstehen, sondern als Aussage über RB Leipzig. „Wenn der Schiedsrichter anpfeift, muss ein reguläres Spiel möglich sein.“

Fans im Innenraum zu risikoreich

Auch Reinhard Grindel hat nach einem Bericht des Kicker die Eintracht für ihren Umgang mit den Protesten beim Montagsspiel kritisiert. „“Ich finde es richtig, wenn man sich im Vorfeld um Deeskalation bemüht. Aber ich halte es schon für sehr risikoreich, dass man, während die Spieler auf dem Platz sind, eine große Anzahl Fans in den Innenraum lässt. Hier gibt es Regeln, die sinnvoll sind. Ich bin froh, dass dort nichts passiert ist“, so der DFB-Präsident.

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hatte den Umgang mit den Protesten der Fans nach dem Spiel gegen RB Leipzig dagegen verteidigt. „Wir wünschen uns solche Begleiterscheinungen bei einem Bundesligaspiel nicht, aber wir mussten das jetzt hinnehmen, weil die Proteste massiv angekündigt waren. Wenn man nicht mit den Leuten im Dialog ist und nicht auch Möglichkeiten anbietet, den Protest zu zeigen, dann geht der Protest einen Weg, den wir überhaupt nicht mehr kontrollieren können“, sah er den Weg von Eintracht Frankfurt als deeskalierend.

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