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Ralf Rangnick setzt auf Balleroberungen und Kabinen-Glücksrad

Ralf Rangnick setzt bei RB Leipzig weiter auf Umschaltfußball und Disziplin.

Ralf Rangnick setzt bei RB Leipzig weiter auf Umschaltfußball und Disziplin.
Copyright: imago/Jan Huebner

Ralf Rangnick lässt sich auch von nur einem Punkt nach zwei Spielen in der Bundesliga nicht beirren. „Natürlich wollten wir zwei, insgeheim drei Punkte mehr auf dem Konto haben. Aber wir haben von neun Pflichtspielen nur eins verloren“, erklärt er im Interview mit Sportbild (Print).

Ralf Rangnick setzt weiter auf Balleroberungen und Umschaltspiel

Dabei will er in den kommenden Wochen auch nicht von seiner Spielphilosophie abweichen. „Wir setzen weiterhin vor allem auf Umschaltspiel. Es geht in den nächsten Wochen darum, mehr Bälle zu erobern und mit dem anschließenden Umschaltspiel die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ so der Fokus des Trainers von RB Leipzig.

Man habe zwar bisher sehr viele Torabschlüsse gehabt, dabei aber zu wenig Genauigkeit. “ Wir müssen unsere Abschlüsse aus der Distanz verbessern und mehr Spieler in den Strafraum bekommen“, ist Rangnicks Konsequenz aus den Daten der ersten zwei Bundesligaspiele.

RB Leipzig setzt auf Teamgeist, Disziplin und Kabinen-Glücksrad

Wichtig bleibt in der neuen Saison auch der Fokus auf einen stärkeren Teamgeist und auf Disziplin. Dazu gehören feste Essenszeiten für alle und ein Handyverbot. Zudem müsse im Trainingszentrum deutsch oder englisch gesprochen werden. „Das war auch von der Mannschaft alles so gewünscht,“ verweist Ralf Rangnick auf die Unterstützung aus dem Team.

Als spezielle Methode zur Bestrafung von disziplinarischen Vergehen habe man auf Vorschlag von Co-Trainer Jesse Marsch bei RB Leipzig zudem in der Kabine ein Glücksrad aufgestellt, auf dem es Felder mit verschiedenen Strafen gibt. Dabei handelt es sich nicht um Geldstrafen. „Den Spielern tut mehr weh, wenn sie zum Beispiel weniger Zeit haben.“ Entsprechend sei eine der Strafen, drei Stunden im Fanshop zu arbeiten. Der Strafenkatalog sei mit dem Mannschaftsrat abgestimmt worden. Dort wurde auch beschlossen, das Verpassen des Deutsch-Unterrichts genauso wie das Verpassen einer Trainingseinheit zu behandeln.

Ralf Rangnick nur in losem Kontakt mit Julian Nagelsmann – Sebastian Rudy zu teuer

Kaum Kontakt hat Ralf Rangnick aktuell mit dem künftigen RB-Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann. Wenn, dann tausche man sich über WhatsApp aus. Einen fixen Termin mit Nagelsmann gibt es derzeit nicht. „Ich bin froh, wenn ich meine Termine für die nächsten zwei Wochen auf die Reihe bekomme“, sieht Rangnick für so etwas keinen Spielraum. „Aber nach Saisonende werde ich mit ihm natürlich den Kader für 2019/20 besprechen (lacht).“

Zu diesem Kader wird Sebastian Rudy wohl nicht gehören, auch wenn der Mittelfeldmann unter Nagelsmann in Hoffenheim eine glänzende Entwicklung nahm. Sportlich hätte Rudy RB Leipzig „gut zu Gesicht gestanden“, so das Rangnick-Urteil. „Es war für uns jedoch immer klar, dass es am Ende nur um eine Leihe mit Kaufoption gehen kann. Alles andere wäre für uns weder finanziell noch sportlich vernünftig gewesen. Im Zweifel warten wir lieber sechs Monate auf unsere Wunschspieler.“

Zur Winterpause hat RB Leipzig nach Vereinsangaben bereits zwei Spieler fest verpflichtet. Einen dritten Spieler hätte man noch gern. Die Namen der Spieler wollte RB Leipzig auch mit Verweis auf Absprachen mit dem abgebenden Klub bisher nicht nennen.

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