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Ralph Hasenhüttl: „Ich war als Spieler auch nervös“

Hasenhüttl mit seinen Spielern bei RB Leipzig. Hier im Kreis des Teams nach dem Sieg gegen Bayern.

Hasenhüttl mit seinen Spielern bei RB Leipzig. Hier im Kreis des Teams nach dem Sieg gegen Bayern.

Nervösität, Übelkeit, Erbrechen vor dem Anpfiff. Mit seiner schonungslosen Offenheit hatte Per Mertesacker über die Schattenseiten der Profifußballer gesprochen. Zum Thema Druck hatte auch Ralph Hasenhüttl etwas zu sagen.

Hasenhüttl nimmt seiner Mannschaft den Druck

Eigentlich wollte er die Frage nach der mentalen Belastung seiner Spieler erst mit einem Schuss Selbstironie weglächeln. „Ich habe ja früher meist auf der Bank gesessen und erst die letzten Minuten gespielt. Da war es schnell rum und es gab keinen Grund für flauen Magen“, so der RB-Coach in Bezug auf seinen damaligen Gemütszustand vor den Spielen. Als er noch selbst auf Torejagd ging. Dann war es doch ernst, nochmal über seine Mannschaft zu sprechen. „Ich habe mich in den letzten Wochen das ein oder andere Mal vor meine Jungs gestellt, um genau diesen Druck zu nehmen, von dem ihr jetzt sprecht“, so Hasenhüttl.

Konaté gegen Bayern mit „kaum mehr als Ruhepuls“

Genau deswegen sei es immens wichtig, „von außen so einzuwirken, dass dieses Motivationsniveau nicht überdreht und sie dazu führt, sich zuviel Druck zu machen.“ Aber es geht auch nicht jeder gleich mit dem Druck um. „Der eine ist vielleicht cooler und steckt es besser weg“, das sei extrem typenabhängig. „Unsere Jungs aus Frankreich sind ganz schmerzfrei. Wenn ich sehe, wie Konaté gegen Bayern aufläuft. Da ist kaum etwas vom Ruhepuls zu spüren.“ Aber er könne es absolut nachvollziehen, wenn das umgekehrt der Fall ist. „Ich war als Spieler auch nervös vor dem Spiel und bin als Trainer auch sehr angespannt“, so der 50-Jährige.