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RB Leipzig gegen Celtic: Aggressives Pressing gegen gepflegten Fußball

Ralf Rangnick und RB Leipzig werden gegen Celtic wohl wieder auf Balleroberungen und Umschalten setzen.

Ralf Rangnick und RB Leipzig werden gegen Celtic wohl wieder auf Balleroberungen und Umschalten setzen.

Am Abend empfängt RB Leipzig in der Europa League den schottischen Vertreter Celtic Glasgow (25.10.2018, 18.55 Uhr/ live bei DAZN). Zusammen mit dem Rückspiel in Schottland in zwei Wochen kommt dem Aufeinandertreffen eine entscheidende Rolle im Kampf um den Einzug in die K.o.-Phase zu. Auch Ralf Rangnick sieht die direkten Duelle mit Celtic als entscheidend an.

Celtic Glasgow spielt eher untypischen Schottenfußball

Schon Bekanntschaft mit Celtic hat Kevin Kampl gemacht. 2014 spielte er mit Salzburg gegen Celtic. Auch Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer und Peter Gulacsi waren damals dabei. Viel könne man aus den Duellen damals aber nicht ziehen, erklärte der RB-Mittelfeldmann vor der Partie. Denn seit den zwei Spielen habe sich das Auftreten des schottischen Meisters komplett verändert. Lediglich die herausragende Atmosphäre im Celtic-Park, die man in zwei Wochen erleben wird, sei unverändert.

Dass Celtic ein ’neues‘ Team ist, liegt zentral an Trainer Brendan Rodgers. Denn der lässt seine Mannschaft „einen gepflegten Fußball spielen“, findet Ralf Rangnick. „Sie finden im Spielaufbau spielerische Lösungen. Wir erwarten eine Mannschaft mit technischem Fußball, mit technisch beschlagenen Spielern.“ Man wisse, wie Brendan Rodgers „tickt“, so der Trainer von RB Leipzig weiter und werde sich entsprechend auf Celtic einstellen.

Kommt Celtic-Spielanlage RB Leipzig entgegen?

Zuvor hatte auch Peter Gulacsi bereits erklärt, dass Celtic „mit teilweise viel Risiko hinten raus spielt und den Ball flach hält“. Diese Spielanlage komme RB Leipzig entgegen. Schon in Salzburg hatte sich das Celtic-Spielsystem bei der 1:3-Niederlage gegen die aggressive Spielweise der Österreicher als nicht sehr widerstandsfähig erwiesen.

Unter Ralf Rangnick setzt Leipzig wieder verstärkt auf Balleroberungen und Umschaltsituationen. Gerade gegen Teams, die selber in den Spielaufbau investieren, tut sich RB entsprechend leichter. Gegen Mannschaften wie Augsburg, die das Mittelfeld von RB Leipzig und mögliche Balleroberungszonen konsequent mit langen Bällen überspielen, fällt die Option des Umschaltens für das Rangnick-Team häufig weg. Gegen Celtic hofft RB nun wieder auf mehr Möglichkeiten, von Ballgewinnen zu profitieren.

Celtic will keine Fehler machen und Schnelligkeit ausnutzen

Celtic-Coach Brendan Rodgers will in Leipzig „versuchen, keine Fehler zu machen“. Das wird auch nötig sein, wenn man bei RB punkten will, denn Fehler vor allem in der Spieleröffnung dürften relativ hart bestraft werden. „Wir wollen zeigen, wie wir spielen können und unser Spiel aufziehen und Leipzig Probleme bereiten“, gibt sich Rodgers kampfeslustig. Insbesondere gehe es darum, „effizient zu sein“. Hoffnung mache dabei auch, dass Celtic in der heimischen Liga zuletzt drei Spiele am Stück gewinnen konnte.

Es werde „ein hartes Spiel“ in Leipzig, so Brendan Rodgers. Leipzig werde „aggressiv pressen und direkt nach vorn spielen, wann immer sie können“. Gegen diese Spielweise müsse Celtic neben den Offensivbemühungen auch „defensiv kompakt stehen und unter Druck bestehen“. Auch wenn die Schotten viele Dinge spielerisch lösen, verfügt sie trotzdem auch über eine große Portion Physis, die es den Leipzigern nicht einfach machen wird, sich durchzusetzen.

Wie Ralf Rangnick sieht auch Rodgers die Spiele gegen Leipzig als „sehr wichtig“ an. Generell gehe es darum, „dass wir alle Heimspiele gewinnen, aber auch auswärts zumindest punkten“. In Salzburg habe das nicht geklappt, weil man „zu defensiv agiert“ habe. In Leipzig müsse man wieder besser die eigene Schnelligkeit ausspielen, „taktisch klug agieren und unsere Chancen zu nutzen“. Klingt danach als könnte die Partie zwischen Celtic und RB eine ganz muntere Angelegenheit werden.

Mögliche Startaufstellung von RB Leipzig gegen Celtic

Gulacsi – Klostermann, Orban, Upamecano, Halstenberg – Demme, Laimer – Sabitzer, Bruma – Poulsen, Cunha

(RBlive/ mki)