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Red Bull im Markenrechtsstreit gegen Burger-Laden

Neben Red Bull soll es keinen guten Bullen geben.

Neben Red Bull soll es keinen guten Bullen geben.

Keinen Spaß versteht Red Bull in Sachen Markenrecht. So hat man laut hessenschau.de durchgesetzt, dass ein Frankfurter Burger-Laden seinen Namen „Guter Bulle“ aufgibt und sich nun „Traumkuh“ nennt.

Red Bull sah im Namen „Guter Bulle“ laut Bericht eine „Markenverletzung und unlauteren Wettbewerb“. Das Landgericht Düsseldorf habe sich dieser Auffassung angeschlossen. Die Betreiber des Burger-Ladens verzichten auf eine weitere juristische Auseinandersetzung, weil ein Prozess zu kostenaufwändig gewesen wäre und die Siegchancen nicht 100% betragen hätten.

Ordnungsgeld von 250.000 Euro drohte

Zuvor hatte man versucht, sich die Marke „Guter Bulle“ beim Patentamt schützen zu lassen. Unter dem Titel wollte man Restaurants betreiben und künftig eventuell auch „in Richtung Smoothie“ Getränke produzieren. Die Getränkeproduktion ist allerdings auch zentraler Markenkern von Red Bull.

Die Betreiber des Burger-Ladens waren vom Vorgehen von Red Bull, das eine Drohung mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro beinhaltet, überrascht. „Meine beiden Partner und ich haben vermutet, dass uns vielleicht einer unserer Konkurrenten reinlegen will.“ Man habe aber schnell herausgefunden, dass es sich dabei um eine ernste Angelegenheit handelt.

Auch RB Leipzig im Frühjahr im Kampf für Markenschutz

Im Frühjahr hatte schon RB Leipzig für Aufsehen gesorgt, als man einen Kölner Blogger wegen Markenrechtsverletzungen abmahnte. 200.000 Euro Streitwert veranschlagte man damals.

Der Blogger hatte sich die Marke „Ras’n’Ball“ schützen lassen. RB Leipzig sah darin eine Verletzung der eigenen RasenBallsport-Markenrechte. Die juristische Lage war damals unklar. Verein und Blogger einigten sich schließlich ohne Anwälte gütlich.

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