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"Sind nicht im Märchenland" Für Nagelsmann-Berater war Bayern-Interesse klar

Volker Struth sah die Anfrage der Bayern für Nagelsmann kommen.

Volker Struth sah die Anfrage der Bayern für Nagelsmann kommen.

Julian Nagelsmann wechselt für eine Rekordzahlung von RB Leipzig zum FC Bayern München. Sein Berater Volker Struth sprach im Doppelpass bei Sport1 mit Thomas Helmer über Ablösesummen auf dem Trainermarkt.

"Wir sind ja nicht im Märchenland"

Das Trainerbeben am Anfang der vergangenen Woche nahm seinen Lauf, als er am Donnerstag vor zehn Tagen den ersten offiziellen Anruf der Bayern erhalten habe, erklärt Struth. Allerdings sei ihm vor klar gewesen, dass der Rekordmeister es auf den heutigen RB-Coach abgesehen hatte. "Wir sind ja nicht im Märchenland. Das war ja klar, dass man auf Julian Nagelsmann draufgeht." Die Frage sei eher, wie man mit den übrigen Beteiligten wie Hansi Flick oder dem DFB umgeht.

Nur eine "Delle" durch Corona

Auch war klar, dass die Münchner tief in die Tasche greifen müssen. Selbst wenn die kolportierte Ablösesumme von 25 Millionen Euro sich erst durch künftige Erfolge der Münchner mit Nagelsmann ergibt. "Dafür muss eine ganze Menge passieren", kommentierte Struth die Höhe, sieht sich aber nicht in der Verantwortung.

Der Trend zur Trainerablöse entspreche einer Entwicklung der Transfersummen, die sich aus seiner Sicht fortsetzen wird. "Ich bin 2007 eingestiegen und Leute haben gesagt, es wird so nicht weitergehen. Aber das wird es, wir haben nur eine Delle durch Corona."

"Politisch nicht anders möglich": RB Leipzig musste Nagelsmann-Abschied verkaufen

Im Fall von Nagelsmann mit einem neuen Rekord. Struth verhandelte aber nicht die Ablösesumme zwischen den Klubs, sondern nur den Arbeitsvertrag mit den Bayern. Die hohe Ablöse war aus seiner Sicht durch die Konstellation unausweichlich. "Ich kann es verstehen. Der Trainer hat den Wechselwunsch, aber ich (RB, d. Red.) muss es auch verkaufen. Politisch war es für den Klub nicht anders möglich, als mit so einer Ablöse", so der Topberater.  Und er fügte hinzu: "Wenn ich im Vorstand bei den Bayern wäre, wäre er auch mein Favorit gewesen. Jeder Spieler der unter ihm gearbeitet hat, liebt ihn."

Kein Aufstand, aber auch keine echte Wahl?

Zwar hätte Nagelsmann laut seinem Berater keinen Aufstand, sondern "nur einen Wunsch respektiert wissen" gewollt, den er bereits bei den Verhandlungen 2018 geäußert haben soll. Andererseits spricht Struth auch davon, dass es schwierig sei, mit einem Angestellten weiter zu arbeiten, der nicht so richtig da bleiben will." 

(RBlive/msc)