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Dirk Zingler: "Mateschitz ist möglicherweise ein netter Kerl", aber...

Union-Präsident Dirk Zingler kritisiert RB Leipzig.

Union-Präsident Dirk Zingler kritisiert RB Leipzig.
Copyright: imago/eu-images

Im Interview mit der Berliner Zeitung besprechen die Vereinsbosse Uli Hoeneß und Dirk Zingler von Bayern München und Union Berlin neben der Zukunft des deutschen Fußballs auch über RB Leipzig.

Hoeneß: "Ohne Mateschitz gäbe es keinen Bundesligafußball in Leipzig"

Union-Präsident Zingler zählt zu den großen Kritikern des Leipziger Vereinsmodells. Mitnichten spiele dabei eine Rolle, nach dem BFC Dynamo ein neues Feindbild zu entwickeln. Im Gegenteil: Er freue sich für die Leipziger auch über die Rückkehr des Bundesligafußballs. "Die hatten da ein leeres Stadion, obwohl das ein historischer Fußball-Standort ist. Leipzig war immer eine Fußballstadt."

Das sieht auch Uli Hoeneß so: "Ohne Mateschitz gäbe es in Leipzig keinen Bundesligafußball. Und ich betrachte es jetzt nicht als Verbrechen, dass einer die bestehenden Regeln für seine Sache nutzt", sagt der Bayern-Boss über seinen Bekannten.

Bundesligavereine in zwanzig Jahren nur Vertriebsabteilungen chinesischer Firmen?

"Bei Mateschitz hast du ja noch eine menschliche Komponente, man kennt ihn, möglicherweise ist er ein netter Kerl", findet auch Zingler. Allerdings heilige der Zweck nicht die Mittel. "Bei mir wurde da eine rote Linie überschritten", sagt er über die Neugründung von RB vor zehn Jahren.

Bei Hoffenheim sei der Mäzen mit Dietmar Hopp noch eine Figur mit lokaler Verbundenheit, "RB hingegen war es egal, ob ihr Projekt in Leipzig ist oder anderswo." Darin sieht Zingler eine große Gefahr, wenn er sagt: "So bekommen wir chinesische Verhältnisse", wenn Fußballvereine nur noch "die Vertriebsabteilungen von Firmen sind." Es gehe ihm daher darum, der Entwicklung eines solchen Szenarios frühzeitig Rechnung zu tragen.

(RBlive/msc)

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