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Von Ullrich Kroemer

„Hatte schon viel Spaß mit Sportdirektoren” Marsch will mit neuem RB-Sportchef ein „super Paar” bilden

„Nicht einen Moment Stress bekommen”: Jesse Marsch.

„Nicht einen Moment Stress bekommen”: Jesse Marsch.

Jesse Marsch hat vor dem Duell gegen Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) betont, welche Anforderungen er an den neuen Sportdirektor hat, den RB gegenwärtig sucht. Wichtig ist ihm zunächst, dass sich die Vereinsführung wie angekündigt Zeit lässt, nach dem richtigen Mann zu suchen. Denn akut, ließ der US-Trainer durchblicken, gebe es keinen Grund zur Eile.

„Die Zusammenarbeit und Unterstützung im Verein sind überragend. Ich habe nicht einen Moment Stress, sondern nur Unterstützung bekommen – und das obwohl wir nicht die richtigen Ergebnisse eingefahren haben. Das hilft mir, mich auf meine Arbeit mit der Mannschaft zu fokussieren”, erklärte Marsch.

Marsch über neuen Sportdirektor bei RB Leipzig: „Sehr gesunde Beziehung haben”

Doch der Fußballlehrer weiß auch, dass ihm die Zusammenarbeit mit einem Sportdirektor helfen kann – vorausgesetzt, die Chemie stimmt. „Mein Ziel ist, ein super Paar mit einem Sportdirektor zu bilden, dass wir komplett auf einer Linie liegen und die gleichen Ideen haben, was richtig für unseren Verein und unsere Mannschaft ist”, führte Marsch aus.

„Ich hatte dabei schon viel Spaß mit Sportdirektoren, weil die Leidenschaft für den Fußball und Unterstützung untereinander so groß ist. Als Trainer ist es immer mein Ziel, eine sehr gesunde Beziehung zu einem Sportdirektor zu haben, dass wir gute und schwierige Momente zusammen teilen. Das führt normalerweise zum Erfolg”, so Marsch. Er arbeitete in der Vergangenheit unter anderem mit den Sportdirektoren Denis Hamlett in New York und Christoph Freund bei Salzburg zusammen.

Marsch: „Zusammen überlegen, was das Beste ist”

Wenn Trainer und Sportdirektor eine solch verschworene Gemeinschaft bilden, könne es „nur ein Vorteil für den Verein und die Mannschaft sein, dass wir immer einen guten Austausch haben und zusammen überlegen, was das Beste ist”, sagte der 47-Jährige. Ob der neue Mann auf der Bank oder neben Marsch auf der Tribüne sitze, sei ihm egal.

Unter der Woche war Mario Gomez als Sportdirektor gehandelt worden, doch der Ex-Nationalstürmer ist eher ein Kandidat für einen Job beim internationalen Red-Bull-Team, wie RB mitteilte. Die Leipziger Volkszeitung spekulierte an diesem Freitag, dass Thomas Hitzlsperger und Horst Heldt Kandidaten sein könnten. Doch das ist nach RBlive-Informationen keinesfalls konkret. (RBlive/ukr)