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Kooperation geplatzt: SC Paderborn und RB Leipzig nehmen Pläne zurück

SC Paderborn und RB Leipzig kooperieren doch nicht. Fotos: imago/DeFodi/Picture Point LE

SC Paderborn und RB Leipzig kooperieren doch nicht. Fotos: imago/DeFodi/Picture Point LE
Copyright: imago/DeFodi/Picture Point LE

Die vielfach kritisierte Kooperation mit dem SC Paderborn wird nun doch nicht stattfinden, wie RB Leipzig und der SC Paderborn am Mittwoch mitteilten.

„Keine weiteren Beweggründe“ seitens des SC Paderborn

Demnach seien die ursprünglichen Pläne, aus den Verhandlungen um die Personalie Markus Krösche eine weitere Zusammenarbeit im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich auf die Beine zu stellen, aufgrund unterschiedlicher Ansichten verworfen worden. Die Kritik an der Umsetzung, vor allem aus dem Fanlager des Aufsteigers, soll dabei keine Rolle gespielt haben. „Der SCP07 verweist deutlich darauf, dass es keine weiteren Beweggründe gibt“, heißt es in dem Schreiben. Stattdessen hätten die vertiefenden Gespräche der vergangenen Tage ergeben, dass die Vereine nun doch nicht übereinkommen.

Wie der Kicker (Print) berichtet, bedeutet das Platzen der Kooperation nicht, dass auf die 700.000 Euro Ablöse für den neuen RB-Sportdirektor Markus Krösche noch ein Nachschlag gezahlt wird, da der Wunsch der Auflösung der noch gar nicht begonnenen Zusammenarbeit von Paderborner Seite kam.

Steffen Baumgart hat keine Lust auf Hospitationen bei RB Leipzig

Für Paderborn-Coach Steffen Baumgart, der die Anhänger des SCP für ihre Boykott-Drohungen kritisiert hatte, ist das Scheitern der Kooperation kein Problem. „Nicht einen Spieler, den wir holen, bilden wir für irgendeinen anderen aus. Ich schon gar nicht. Ich werde auch nirgendwo hinfahren, mir Trainingseinheiten angucken oder Daten von anderen Vereinen holen“, hat er sich im Kicker gegen mögliche Ebenen der Zusammenarbeit ausgesprochen. Stattdessen wolle er die Kontakte mit guten Kollegen wie Union-Coach Urs Fischer pflegen.

Eine Ablehnung von RB Leipzig ist damit bei Steffen Baumgart aber nicht verbunden. Der Dritte der letzten Bundesligasaison sei „einer der am besten aufgestellten Vereine. Was da im Fußball gemacht wird, ist schon mit das Beste, was du haben kannst.“

Das Statement zur geplatzten Kooperation im Wortlaut


RB Leipzig und der SCP07 sind übereingekommen, dass ein zielgerichteter fachlicher Austausch im Rahmen der geplanten sportlichen Kooperation unter den gegebenen inhaltlichen Rahmenbedingungen aufgrund unterschiedlicher Ansichten nicht wie geplant umsetzbar ist.
Zu dieser Erkenntnis kamen beide Vereine in den vergangenen Tagen nach weiteren Gesprächen. Der SCP07 verweist deutlich darauf, dass es keine weiteren Beweggründe gibt. Weitere Details werden nicht kommentiert.
Die ursprünglichen Kooperationsansätze basierten auf dem ausdrücklichen Wunsch des SCP07 und resultierten aus den guten und wertschätzenden Gesprächen im Rahmen des Wechsels von Markus Krösche. Im Zuge dessen wurden erste Eckpunkte einer Kooperation definiert.
In den folgenden Tagen wurde die bisher nicht mit Leben gefüllte Kooperation in Gesprächen vertieft – mit der Konsequenz, dass beide Clubs von der Kooperation Abstand nehmen und dennoch ausdrücklich an der gegenseitigen Wertschätzung festhalten.

(RBlive/ msc/ mki)

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