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"Ganze Liga m├╝sste Watzke danken" RB-Chef Mintzlaff zum Liga-Restart

Oliver Mintzlaff sieht in Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund eine Triebfeder f├╝r den Restart der Bundesliga.

Oliver Mintzlaff sieht in Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund eine Triebfeder f├╝r den Restart der Bundesliga.

Die Profiligen des deutschen Fu├čballs stehen aufgrund steigender Infektionszahlen vor einem erneuten Zuschauerausschluss. Zuletzt war die zugelassene Zahl von 8.500 Fans bei RB Leipzig in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf 999 Fans nach unten korrigiert worden. In der ARD-Doku "Corona. Die Bundesliga. Der Restart" ├Ąu├čert sich auch Gesch├Ąftsf├╝hrer Oliver Mintzlaff zum Vorgehen der Bundesliga mit dem Corona-Virus.

Mintzlaff lobt Seifert als Krisenmanager

Dabei betont er das umsichtige Handeln unmittelbar nach dem letzten Spiel vor Zuschauern in der 2. Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld. Anschlie├čend hatten die Profiklubs Geisterspiele beschlossen und sp├Ąter ein umfassendes Hygienekonzept vorgelegt, aber nie einen Abbruch der Liga diskutiert. "Es war wichtig, dass nicht jeder jeden Tag eine Wasserstandsmeldung abgibt, das haben wir in der Liga auch so besprochen. Christian Seifert hat das gut gemacht, wie er in der Krise auch kommunikativ gef├╝hrt hat", kommentiert Oliver Mintzlaff die Entscheidungen der Deutschen Fu├čball Liga (DFL). 

Klopp war neidisch auf deutsche Kollegen

Anfang April gab es zumindest wieder das Training mit Kleingruppen. "Ich war definitiv neidisch auf meine deutschen Kollegen, dass sie wieder zum Trainingsgel├Ąnde fahren durften, das muss man so sehen", sagt J├╝rgen Klopp, Trainer des FC Liverpool.

RB-Boss: "Wir wollten keine staatliche F├Ârderung"

Der 10. April war wirtschaftlich ein Meilenstein f├╝r das Fortbestehen des Ligabetriebs. Die DFL einigte sich mit ihren Partnern auf die ├ťberweisung der wichtigen letzten Rate von TV-Geldern in H├Âhe von ├╝ber 300 Millionen Euro. "Wir wollten keine staatliche F├Ârderung. Wir haben auf jeglichen Support verzichtet. Aber nat├╝rlich hast du dich gefragt, was passiert, wenn die TV-Gelder nicht kommen oder die Sponsoringgelder und das noch l├Ąnger andauert", so Mintzlaff.

"Ganze Liga m├╝sste Aki Watzke dankbar sein"

F├╝r den RB-Chef war ein Funktion├Ąr herausragend f├╝r die R├╝ckkehr in den Betrieb. "Aki Watzke war f├╝r mich jemand, ohne den wir so schnell nicht zu den Spielen zur├╝ckgekehrt w├Ąren. Er hat so viel Energie reingesteckt. Die ganze Liga m├╝sste ihm dankbar sein, weil er derjenige war, der versucht hat, mit seinem politischen Netzwerk das Thema voranzubringen", so Mintzlaff. "Es ist in der Tat so, dass es eine Reihe von Ministerpr├Ąsidenten und Bundesregierungmitgliedern gibt, mit denen ich in einen Dialog treten kann", so Watzke zu seinen Anstrengungen.

Der Fokus galt anschlie├čend nur dem Restart, eine komplette Woche in Quarant├Ąne verbrachte RB im Hotel. "Permanent getestet zu werden nervt nat├╝rlich, aber es ging ja um die Sicherheits des Teams", so Tyler Adams zur Vorbereitung auf die Fortsetzung der Saison. "Es war extrem ungew├Âhnlich, dass uns das Essen vor die T├╝r gestellt wurde anstatt gemeinsam zu essen, aber es war f├╝r mich selbstverst├Ąndlich", sagt Lukas Klostermann. So war die Bundesliga europaweit im Mai die erste, die wieder spielen lie├č.

Mintzlaff wollte keine Vorreiter-Rolle, sondern Normalit├Ąt

Zur neuen Saison war RB Leipzig schlie├člich Vorreiter, Fans wieder zuzulassen. Mit einem eigenen Konzept setzte der Verein als erster auf die R├╝ckkehr der Zuschauer. "Uns ging es aber nicht darum, Vorreiter zu sein", so Mintzlaff. "Wir befinden uns wie nahezu alle Menschen in diesem Land in dieser Pandemiephase, in der es gilt, so schnell wie m├Âglich zu Normalit├Ąt zu kommen. Und auch das, was ein Fu├čballspiel ausmacht, n├Ąmlich ein volles Stadion wieder herzustellen." Wie lange noch wie viele Fans in das Leipziger Stadion kommen k├Ânnen, steht aktuell allerdings wieder mehr als zuvor in den Sternen.

(RBlive/msc)