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Polizeikosten: RB Leipzig enthält sich bei Werder-Antrag auf DFL-Umlage

Der Mannschaftsbus von Werder Bremen wird von der Polizei begleitet.

Der Mannschaftsbus von Werder Bremen wird von der Polizei begleitet.
Copyright: Symbolbild: imago/Matthias Koch

Werder Bremen muss die Polizeikosten bei Hochrisikospielen vollumfänglich selbst tragen, nachdem das Land Bremen nicht mehr dafür aufkommen wollte und das Bundesverwaltungsgericht Leipzig der Abwälzung auf die Deutsche Fußball-Liga (DFL) grundsätzlich recht gab. Die 32 Profivereine schmetterten nun einen Antrag der Hanseaten auf eine Umlage ab, wobei sich RB Leipzig der Stimme enthielt.

DFL-Versammlung will Werder Bremen nicht unterstützen

Die deutliche Abfuhr der Erst- und Zweitligisten für den auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga eingebrachten Werder-Vorschlag, die Beteiligung an den Kosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen auf alle Schultern zu verteilen, stachelte den Kampfgeist der Bremer nur noch mehr an. "Wir haben heute gemerkt, dass es keine Solidarität mit Werder Bremen gibt. Werder steht isoliert da", resümierte Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald beim Verlassen des noblen Tagungshotels vor den Toren Frankfurts.

Rummenigge: Solidarität wäre offene Tür für alle Länder

"Wir können mit Werder Bremen nicht solidarisch sein, weil es das völlig falsche Zeichen wäre. Wenn wir einen Fonds gründen würden, wäre das eine offene Tür und ein Muss für alle Länder, die Bundesliga zur Kasse zu bitten", begründete Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Ablehnung. "Das können wir nicht akzeptieren."

Watzke: "Land Bremen auf dem Holzweg"

Unterstützung erhielt er von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: «Es gibt keinen Grund, den Alleingang der Bremer Landesregierung von Seiten der DFL zu subventionieren. Ich bin der Meinung, dass sich das Land Bremen auf dem Holzweg befindet.»

Von den 34 anwesenden Vereinen - nur die Vertreter der Zweitligisten Hannover 96 und VfL Osnabrück fehlten bei der rund zweistündigen Versammlung in Neu-Isenburg - votierten 32 gegen den Bremer Antrag. RB Leipzig enthielt sich der Stimme. Damit bleibt Werder vollumfänglich auf den vom Land Bremen in Rechnung gestellten Kosten in Höhe von 1,17 Millionen Euro sitzen. 

(dpa/RBlive)

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