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Mintzlaff will nicht zur DFL "Ich habe Vertrag in Leipzig und werde diesen sicher erfüllen"

Zwei Geschäftsführer, eine Reling: Oliver Mintzlaff (r.) und Christian Seifert

Zwei Geschäftsführer, eine Reling: Oliver Mintzlaff (r.) und Christian Seifert

Überraschend ist das Nein nicht, aber nun ist es amtlich: Oliver Mintzlaff wird nicht Nachfolger von Christian Seifert als Geschäftsführer der Deutschen Fußballliga, die die Geschäfte der ersten und zweiten Bundesliga führt. Der BILD sagte der Vorstandsvorsitzende von RB Leipzig: „Ich habe in Leipzig noch einen Vertrag bis 2024 und werde diesen sicher erfüllen. Ich bin bei RB lange noch nicht fertig."

Mintzlaff: "Ich fühle mich hier zu Hause"

Seit 2014 ist Mintzlaff für das Red Bull Universum tätig, zuvor auch noch weltweit leitet er seit 2016 ausschließlich die Geschicke von Bundesligist RB Leipzig, sowohl als Vereinsvorsitzender als auch Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH. Zuvor war er für den Sportartikelhersteller Puma tätig und u.a. als Berater für den RB-Architekten - Trainer und Sportchef - Ralf Rangnick.

Mintzlaff genießt in der Szene einen exzellenten Ruf. Sein Fokus gilt aber weiterhin dem Leipziger Klub. "Ich kann mir sogar vorstellen, noch darüber hinaus zu bleiben", sagte er im selben Atemzug, wie er eine Anstellung bei der DFL ablehnte. "Ich fühle mich hier zu Hause.“

Seifert hinterlässt "sehr große" Fußstapfen

Seifert verlässt im Sommer 2022 die DFL. Von 2004 bis 2005 war er Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle New Media AG. Seit 2005 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga und in dieser Funktion auch Vizepräsident des DFB, außerdem seit 2007 Mitglied und seit 2019 Sprecher des Ligapräsidiums. Seifert verlässt den den Ligadachverband auf der Höhe seines Schaffens. Vor allem während der pandemiebedingten Schließung des Ligabetriebs Frühjahr 2020 bewies er Umsicht und Führungsstärke. Was der 52-Jährige nach seinem Ende bei der DFL machen will, ist noch unklar.

Mintzlaff sagte: "Die Position des DFL-Geschäftsführers ist eine der bedeutendsten im deutschen Fußball. Da braucht es jemanden, der alle 36 Klubs unter sich vereint und ein starker Lenker ist. Das hat gerade der Umgang mit der Pandemie gezeigt." Und weiter: "Die Fußstapfen, die Christian Seifert hinterlässt, sind sehr groß, aber das schmälert den Auftrag nicht, sie zu füllen." (RBlive/hen)