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"Wir haben Fakten geschaffen" RB pocht auf gültigen Vertrag und lässt Nagelsmann sowie Krösche nicht ziehen

Hiergeblieben: RB-Sportchef Krösche, Klubchef Mintzlaff, Trainer Nagelsmann

Hiergeblieben: RB-Sportchef Krösche, Klubchef Mintzlaff, Trainer Nagelsmann

Die sogenannte "heiße Phase" der Saison hat begonnen. Das gilt auch für die Gerüchteküche, in der die Betriebstemperatur gerade merklich anzieht. RB Leipzig ist davon besonders betroffen, denn die Bayern wollen angeblich Trainer Julian Nagelsmann als Nachfolger für Hansi Flick - und der FC Schalke 04 will Markus Krösche als neuen Sportchef.

Wollte, müsste es mittlerweile heißen, weil der 43-Jährige vergangenen Sonntag während der Partie mit Eintracht Frankfurt abgewunken hat. "Ich habe klar gesagt, dass ich nicht zur Verfügung stehe", sagte Krösche im TV.

"Herr Buchta hat mich nicht gefragt"

Mittlerweile hat RB-Chef Oliver Mintzlaff sogar öffentlich bezweifelt, dass der frühere Paderborner überhaupt offen gewesen sei für die Planspiele des Schalker Aufsichtsrates. Angeblich soll es zu einem Treffen gekommen sein. Der BILD sagte er: "Weder Markus Krösche hat mich über angebliche Gespräche mit Schalke 04 informiert. Noch hat Schalkes Aufsichtsratschef Herr Buchta mich oder beim Verein gefragt, ob er mit Markus sprechen kann. Insofern sind das für mich alles Spekulationen Das Sport-Team hat bisher hervorragend zusammengearbeitet und demnach sehe ich grundsätzlich auch keinen Grund für einen Wechselwunsch."

Noch deutlicher wurde der Vereinsvorsitzende, der auch die Geschäfte der Profiabteilung leitet, beim Thema Julian Nagelsmann. Der 33-Jährige gilt als Favorit auf die Nachfolge für Hansi Flick, der wiederum mit dem Job des Bundestrainers in Verbindung gebracht wird, der nach der EM im Sommer frei wird. "Spekulationen gibt es natürlich immer wieder", meinte Mintzlaff dazu. "Aber Julian hat auch nach dem Sommer noch zwei Jahre Vertrag bei uns."

Angespannte Gemengelage: Flick und Salihamidzic

Gültige Verträge sind für die Bayern freilich kein Grund, sich anderweitig umzusehen. Bayerns Sportchef Hasan Salihamidzic kann nicht mit Trainer Flick, Flick, Vertrag bis 2023, nicht mit dem Bosnier: Die Gemengelage an der Säbener Straße ist deshalb trotz sechs Titeln in der vergangenen Saison angespannt.

Salihamidzic soll aus diesem Grund schon mal beim Nagelsmann-Lager vorgefühlt haben. Ist ja nicht verboten. Aber der Coach des Tabellenzweiten hat angeblich keine Ausstiegsklausel. In diesem Fall bedeutet Vertrag Vertrag und Mintzlaff betonte gestern zwei Mal: "Es gibt gültige Verträge. Und dies reicht - alles andere sind Spekulationen."

Ist das Thema damit vom Tisch? Für Mintzlaff ja: "Wir haben Fakten geschaffen haben, deshalb ist es (ein Wechsel, Anm. Red.) intern gar kein Thema." (RBlive/hen)