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Willi Orban hat freie Länderwahl

Willi Orban. Foto: Gepa-Pictures/Roger Petzsche.

Der Mann mit der Binde: Willi Orban (Foto: Gepa-Pictures/Roger Petzsche).

Willi Orban gehört zu den Spielern, die derzeit in der Länderspielpause nicht reisen müssen, sondern die Zeit für Regeneration und Erholung nutzen können. Das muss nicht immer so bleiben, denn weiterhin hält sich der Innenverteidiger laut BILD mehrere Optionen offen, um Nationalspieler zu werden.

In Frage kommen die deutsche Nationalmannschaft, wegen der Mutter die polnische und wegen des Vaters die ungarische. „Alle drei Länder sind noch eine Option“, erklärt Willi Orban die Lage, hat aber auch eine Nummer 1: „Deutschland als eine der besten Fußball-Nationen der Welt bleibt vorerst meine erste Adresse.“

Ist dann halt die Frage, wie lange es die „erste Adresse“ bleibt und wann der 23-Jährige möglicherweise doch die Möglichkeit eines Starts für eine andere Nation ernsthaft in Erwägung zieht. Bis dahin bleibt die Länderspielpause für ihn erst mal eine vergleichsweise entspannte Zeit.

Mit dem Saisonstart von RB Leipzig zeigt sich Orban zufrieden: „Unsere positive Energie trägt uns von Spiel zu Spiel und gibt uns so natürlich auch Selbstvertrauen.“ Allerdings müsse man sich beim Verwalten von Führungen noch verbessern. Insgesamt dreimal kassierte man bisher nach einem 1:0 das 1:1, zweimal war das der Endstand: „Wir sind noch eine junge Mannschaft, lernen immer noch dazu. Durch mehr Spiele müssen wir in solchen Situationen zu mehr Souveränität kommen.“