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Oliver Burke: „Schwer, bei RB Leipzig ins Team zu kommen“

Kurz vor Schluss konnte Oliver Burke RB Leipzig doch noch verlassen. Mit Sky sprach er über sein Jahr in Deutschland.

Spielzeit statt Champions League

Seine Reservistenrolle hatte ihm am Ende keine Hoffnung mehr gemacht. „Es ist ein Problem, nicht genug Spielzeit zu bekommen. Je mehr man spielt, desto selbstbewusster wird man. Als ich in Leipzig war, kam ich meist 10 oder 20 Minuten vor Schluss, wo das Spiel quasi gelaufen ist.“ Dass er jetzt bei West Bromwich keine Möglichkeit hat, in der Champions League zu spielen, ist ihm weniger wichtig. Er habe einfach nur an sich gedacht, denn er müsse unbedingt spielen. „Ich liebe Fußball und es ist mir egal, für wen“, so Burke ganz pragmatisch.

Oliver Burke fehlte das Vertrauen

Denn bei RB Leipzig lief es im Grunde nie so wirklich, außer in seiner ersten Vorbereitung. „Es war schwer, in die Mannschaft zu kommen.“ Besonders stand ihm dabei auch die Sprache im Weg, denn in Leipzig legt man Wert darauf, dass Deutsch gesprochen wird. „Vertrauen zu den Trainern zu entwickeln war nicht so einfach, denn sie sprachen nicht viel Englisch.“ Allerdings bereue er kein bisschen, das Jahr bei RB Leipzig verbracht zu haben. Er habe viel gelernt und war zufrieden, solange er noch damit rechnete, dass sich Blatt irgendwann wendet. Auch die Verantwortlichen hatten schließlich stets betont, noch auf seinen Durchbruch zu hoffen.

RB Leipzig kann in der Champions League überraschen

Letztlich war das Spiel gegen den FC Schalke dann das eindeutige Signal, dass sich etwas tut. „Die Trainer waren nicht sicher, was passiert, also nahmen sie mich gegen Schalke aus dem Kader.“ Burke sei über die Vorsichtsmaßnahme überhaupt nicht erfreut gewesen, denn er wollte nach wie vor spielen und zum Team gehören. Andererseits wusste er, dass noch etwas passieren konnte und schließlich landete er in West Bromwich. RB Leipzig traut er durchaus Überraschungen in der Champions League zu. „Sie haben definitiv das Zeug dazu, in jedem Spiel zu gewinnen, kein Zweifel.“


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