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RB Leipzig erstmals Teil der European Club Association

Nach der erstmaligen Qualifikation für die Champions League ist RB Leipzig nun auch verbandstechnisch in der Eliteklasse angekommen. Denn erstmals gehört der Verein auch der European Club Association (ECA) an.

Die ECA wurde 2008 gegründet und versammelt Fußballvereine aus ganz Europa. Der Verband soll die Interessen der europäischen Klubs gegenüber der UEFA vertreten.

Fünf ordentliche Mitglieder in ECA aus Deutschland

Der ECA gehören 105 ordentliche Mitglieder an. Dabei kommt aus jedem Landesverband der UEFA mindestens ein Verein. Deutschland hat aufgrund seines guten UEFA-Koeffizienten fünf ordentliche Mitglieder. Dabei handelt es sich derzeit um Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg.

Neben den ordentlichen Mitgliedern nimmt die ECA auch nicht stimmberechtigte, assoziierte Mitglieder auf. Zum assoziierten Mitglied können Vereine beispielsweise werden, wenn sie in die Gruppenphase der Champions League einziehen. Aktuell gibt es über 100 Mitglieder ohne Stimmrecht bei der ECA.

RB Leipzig als siebtes assoziiertes Mitglied aus Deutschland

Ist ein Verein einmal Mitglied, kann es immer wieder den Antrag stellen, assoziiertes Mitglied zu bleiben, auch wenn man nicht europäisch spielt. Eine Mitgliedschaft dauert zwei Jahre. Neben RB Leipzig, die erstmals aufgenommen wurden, sind aktuell auch Hannover 96, der HSV, der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach assoziierte Mitglieder aus Deutschland.

Als assoziiertes Mitglied ist RB Leipzig zwar nicht stimmberechtigt. Trotzdem kann man an Arbeitsgruppen oder Expertenpanels teilnehmen. Dabei geht es um Fragen des Klubfußballs wie Financial Fairplay, Finanzen, Marketing oder Rechts- und Satzungsfragen, aber auch um den direkten Austausch mit der UEFA beispielsweise zur gemeinsamen Vermarktung der europäischen Wettbewerbe oder der FIFA beispielsweise zu Fragen des Spielkalenders.


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