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Red-Aces-Mitglieder angegriffen – RBL mahnt L.E. United ab

Zwei Mitglieder des aktiven Ultra-Fanclubs Red Aces sind nach dem vergangenen Heimspiel gegen Hannover 96 angegriffen und verprügelt worden. Wie Spiegel Online berichtet, wurde einem Fan das Nasenbein gebrochen. Nach SPON–Informationen steckt dahinter die gewaltbereite Fan-Gruppierung L.E. United. Und auch RB Leipzig soll bereits reagiert haben.

Laut dem Bericht hat RB Leipzig die etwa 20 Mitglieder von L.E. United abgemahnt. Im Wiederholungsfall drohen den Mitgliedern der wiederholt negativ aufgefallenen Gruppierung Hausverbote im Stadion.

L.E. United hatte erstmals zum Ende der vergangenen Saison für Aufsehen gesorgt, als es beim letzten Saisonspiel bei Eintracht Frankfurt eine Auseinandersetzung unter RB-Fans gegeben hatte. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete ausführlich und ließ auch einen L.E.-United-Sprecher zu Wort kommen.

L.E. United: Gewaltbereite Auswärtsfangruppierung – nach Rechts offen

Der Repräsentant der Gruppe sagte anonym: „Wenn uns einer an die Wäsche will und keine Polizei zur Stelle ist, werden wir von unserem guten Recht Gebrauch machen, uns selbst zu schützen. Das kann uns niemand verwehren.” L.E. United hatten sich nach den Randalen in Dortmund im Frühjahr gegründet, um sich gegen Angriffe selbst zu verteidigen. Die Gruppe versteht sich vor allem als Auswärtsfangruppierung.

Da einige Mitglieder ganz offensichtlich ein stramm konservatives Weltbild haben und die Gruppe auch nach Rechts offen ist, kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den linken Red Aces und Rasenballisten, die nun offenbar am vergangenen Samstag in der Prügelei endeten.

Bis dato hatten sich L.E. United in dieser Saison komplett unauffällig verhalten und waren auch kaum in Gruppe – Erkennungszeichen: schwarze Kleidung und schwarze Fischerhüte mit der Aufschrift L.E. United – im Fanblock aufgetreten. Doch auf der Facebookseite von L.E. United ist zu sehen, dass Mitglieder sehr wohl immer wieder bei Auswärtsspielen posierten und nach wie vor aktiv sind.


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