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Werder-Präsident über 50+1: „Nicht überall faire Mittel“

Bei Werder Bremen wird öfter mal Richtung RB Leipzig geschaut. Meistens dann, wenn es um die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Bundesliga geht, wie der Weser Kurier schreibt.

Ein Drittel der Bundesligisten nicht 50+1-konform?

So nahm nun auch Vereinspräsident Hubertus Hess-Grundewald Stellung zur 50+1-Regel. Die habe durchaus eine Zukunft, findet der Werder-Chef. Nur stört er sich an zahlreichen Ausnahmeregelungen. Es werde nicht überall mit fairen Mitteln gespielt, richtete er am Donnerstagabend auf einer Podiumsdiskussion in Bremen das Wort an RB Leipzig und Co. „Ein Drittel der Erstligisten spielt nicht nach 50+1-Regeln. Wir bei Werder hingegen schon“, so Hess-Grunewald, der sich auf der Veranstaltung auch die Ultrakultur lobend erwähnte. „Ich schätze die Ultras als kritischen Dialogpartner.“

Was passiert, wenn Red Bull geht?

Nicht nur RB Leipzig, auch Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim umgehen in unterschiedlichen Konstellationen die Regularien, nach denen der Einfluss auf einen Verein nicht mehrheitlich einem Unternehmen gestattet sein soll. Aktuell protestieren auch in Hannover zahlreiche Fans gegen die Übernahme der 96er durch Klubchef Martin Kind. Der Bremer Präsident sieht außerdem die Gefahr des Entzugs, wenn beispielsweise Red Bull sich mal zurückziehen sollte.


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