Seite neu laden
-

Playboy-Interview mit Ralf Rangnick „reine Zeitverschwendung“

Vor Kurzem echauffierte man sich beim Männermagazin Playboy über die rigiden Kürzungen eines Interviews mit Ralf Rangnick. Zunächste kommentierte RB Leipzig die Darstellung mit Verweis auf Rangnicks PR-Agentur. Nach der erneuerten Kritik durch den Autoren äußerte sich nun auch Ralf Rangnick im Anschluss an die Pressekonferenz des Vereins.

Playboy verwundert über weichgespültes Interview

Das Interview, wie es zwischen Thilo Komma-Pöllath und Ralf Rangnick auf Initiative seiner Agentur zustande kam, sei um ein Fünftel gekürzte oder geändert worden, legte der Autor im Medienmagazin „Journalist“ detailliert nahe. Und schrieb, dass man anstelle des Bundesliga-Managers mit Ecken und Kanten nach der Autorisierung nur noch den Pressesprecher in eigener Sache hätte lesen können. „Dieses nicht-gedruckte Interview ist ein mahnendes Beispiel für eine völlig missglückte Autorisierung. Ein verhunztes Gespräch“, so Journalist-Chefredakteur Matthias Daniel.

Rangnick: „Hatte noch nie einen Playboy in der Hand“

In eigener Sache bezog Ralf Rangnick nun Stellung, warum das Interview so stark korrigiert worden war. „Ich hätte nach einer halben Stunde aufstehen und sagen müssen: Wissen sie was, so ein Interview brauchen wir nicht führen mit dem Playboy. Wir hatten andere Dinge vereinbart im Vorhinein“, so der RB-Sportdirektor über seine Sicht auf das Gespräch. Denn vereinbart sei etwas ganz anderes gewesen, nämlich eine persönliche Story. Weil man sich dann abseits der Vereinbarung bewegte, habe er das Gespräch anschließend nicht freigegeben. „Das würde ich in hundert kalten Wintern wieder so machen“, erklärte der 59-Jährige.