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Elefantenrunde verhandelt Abschied von Hasenhüttl

Die Klubbosse von RB Leipzig verhandeln zur Stunde über die Modalitäten der Trennung von Trainer Ralph Hasenhüttl. Dass auch wichtige Mitarbeiter des Chefcoaches den Klub verlassen sollen, dementierte RBL.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sitzen derzeit Klubboss Oliver Mintzlaff, Sportdirektor Ralf Rangnick, Sportkoordinator Jochen Schneider sowie Chefjurist und Vorstandsmitglied Johann Plenge zusammen, um die Trennung von Trainer Ralph Hasenhüttl juristisch umzusetzen.

Auch der Kicker berichtet, dass sich Hasenhüttl und RB Leipzig auf eine umgehende Trennung geeinigt haben. Noch im Laufe des Tages werde eine Bestätigung des Klubs erwartet.

Muss auch der Staff von Hasenhüttl gehen?

Laut Bild soll nicht nur der Cheftrainer gehen, sondern auch Co-Trainer Zsolt Löw, der bei Paris St. Germain als neuer Co-Trainer von Thomas Tuchel im Gespräch ist. Und auch Teampsychologe Sascha Lense sowie Co-Trainer-Assistent und Videoanalyst Danny Röhl müssten den Bundesliga-Sechsten verlassen, schrieb das Blatt.

Update: Das dementierte RB Leipzig auf RBLive-Anfrage. Löw & Co. sollen ihren Vertrag bis 2019 erfüllen. Vorerst verlässt also nur Hasenhüttl den Verein.

Wie RB Leipzig und Hasenhüttl selbst das Aus begründen, lesen Sie hier.

Ntv.de zeichnet in einer Analyse die Entwicklungen dieser Saison nach und versucht Gründe nachzuvollziehen, warum es zur Trennung kommt. Das Fazit der Kollegen: „Der Bruch hat vor allem zwischenmenschliche Gründe, nicht zuerst sportlich-fachliche. So wird eine tragfähige und auf Langfristigkeit angelegte Beziehung zwischen Trainer, Team, Fans und Klubführung unnötigerweise zerstört. Für den Klub RB Leipzig, der geführt wird wie ein Unternehmen, wirkt das unprofessionell. Bei aller berechtigten Kritik auch am Trainer: Hasenhüttl und die Mannschaft hätten es verdient gehabt zu zeigen, dass sie aus der fordernden ersten Europapokal-Saison gelernt haben.”