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Angeschlagenes RB-Trio fehlt bei Regentraining

Regentraining unter Rangnick: Als die Spieler und der Trainertross von RB Leipzig am Donnerstagvormittag den Trainingsplatz betraten, begann es heftig zu regnen. Weil der Regen kurz darauf nachließ, dennoch beste Bedingungen für Willi Orban & Co. Doch gleich drei Spieler mussten nach dem intensiven Auftakt in dieser Woche kürzer treten und fehlten beim Teamtraining.

Training bei RB Leipzig ohne drei Profis

Diego Demme, Konrad Laimer und Torhüter Marius Müller mussten beim Vormittagstraining am Donnerstag aussetzen. Nur Demme tauchte auf einem Nebenplatz auf, trabte ein paar Runden und verließ das Grün wieder. Der Mittelfeldspieler hatte am Dienstag einen Schlag abbekommen, kann aber am Freitag wohl wieder mittrainieren.

Laimer hat ebenso muskuläre Beschwerden wie Geburtstagskind Müller, der zudem seit dem Start am Montag über Adduktorenprobleme klagt. Beide trainierten individuell in der Akademie. Dazu arbeiten Marcel Sabitzer (Schulter-OP) und Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss) weiter individuell an ihrem Comeback. Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung und RBLive hatte Halstenberg jüngst erklärt, dass er zum Bundesligaauftakt bei Borussia Dortmund am 26. August wieder einsatzfähig sein will.

Die mit Nachwuchsspielern verstärkten verbliebenen 20 Feldspieler und die drei Torhüter übten angeleitet von Ralf Rangnick und den Co-Trainern Jesse Marsch und Robert Klauß intensives Balljagen in diversen Spielformen. Marsch wies die Stürmer beim abschließenden Spiel auf kleinem Feld etwa intensiv darauf hin, dass das erste Anlaufen der Angreifer auf die ballführenden Abwehrspieler der Schlüssel zum Pressingsystem sei.

Signal-Uhr für schnelle Tor-Abschlüsse

Eine Uhr am Spielfeldrand – gesteuert von den Assistenten Lars Kornetka und Teampsychologe Max Pelka – zeigte den Profis mit lautstarken Signaltönen an, wie viele Sekunden sie noch Zeit bis zum Abschluss haben. Zielstrebigkeit beim Torabschluss steht unter Rangnick ganz oben auf dem Zettel. Zu seinem Einstand hatte der 60-Jährige mit Blick auf die Erkenntnisse bei der WM gesagt: „Wer sich früh verabschiedet hat, sind die Mannschaften, die von vornherein geglaubt haben, dass Ballbesitz das allein glückselig macht. Die sich so lange am Ballbesitz ergötzt haben, bis sie gemerkt haben: Oh, das Spiel ist aus, und wir haben noch gar kein Tor geschossen.”