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Christian Heidel: Naby Keita spielt für zwei

Jürgen Klopp ist ein bisschen in Love mit Naby Keita. (Foto: Imago)

Jürgen Klopp ist ein bisschen in Love mit Naby Keita. (Foto: Imago)

Naby Keita verschwendet keine Zeit, um sich in der Premier League zu etablieren. Schon nach zwei Spielen haben die Beobachter verstanden, warum der FC Liverpool rund 60 Millionen Euro für den Mittelfeldmann bezahlte und angesichts sonstiger Transfersummen noch eher günstig dabei wegkam.

Auch in seinem zweiten Spiel für Liverpool am gestrigen Montagabend gegen Crystal Palace gehörte Naby Keita beim 2:0-Sieg seiner Mannschaft wieder zu den besten Spielern auf dem Platz. Eine Torbeteiligung gelang ihm zwar in zwei Einsätzen bisher noch nicht, aber mit seinen Bewegungen, Pässen und Balleroberungen überzeugte er die Beobachter bereits und etablierte sich als fester Bestandteil des Teams.

Jürgen Klopp schwärmt von Naby Keita

„Die ersten drei, vier Meter mit Ball sind außergewöhnlich, seine Explosivität ist brutal. In defensiven Zweikämpfen ist das wichtig; und offensiv, um den Unterschied zu machen. Naby ist in engen Räumen stark, im Eins-gegen-eins, er hat ein gutes Auge und ist ein schlauer Spieler“, schwärmt Liverpool-Coach Jürgen Klopp im Interview mit dem Kicker (Print).

„Naby hat vor zwei Jahren eine der besten Bundesliga-Saisons gespielt, die ich von einem Spieler je gesehen habe. Zusammen mit Thiago Alcantara war das Fußball auf dem nächsten Level“, erklärt Klopp weiter, um noch eine Anekdote hinzufügen. „Ich habe mal mit Christian Heidel [Sportvorstand bei Schalke 04/ Anmerkung RBlive] gesprochen, der nach einem Duell mit Schalke gegen Leipzig gesagt hat: Leipzig hat mit zwölf Mann gespielt. Und ich fragte ihn: War der Schiri so schlecht? Und Christian hat geantwortet: Nee, der Keita spielt für zwei …“