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Sabitzer nach Auswechselung angefressen, Rangnick nimmt’s gelassen

RB Leipzig gegen Celtic Glasgow: Marcel Sabitzer ist angefressen, Rangnick lacht. Foto: imago

RB Leipzig gegen Celtic Glasgow: Marcel Sabitzer ist angefressen, Rangnick lacht. Foto: imago

Gegen Celtic Glasgow stand Marcel Sabitzer in der Startformation und spielte eine wichtige Rolle nach Ralf Rangnicks Taktik-Kniff. In der zweiten Hälfte war er aber überhaupt nicht begeistert über seine Auswechselung.

Sabitzers Frust nach Auswechselung schnell verflogen

Die Führung gegen Celtic Glasgow ging auch auf sein Konto. Mit seiner Flanke bediente er Cunha, der annehmen und einschieben konnte. Und der ehrgeizige Österreicher hatte durchaus Lust auf mehr, was ihm ab der 61. Minute aber verwehrt blieb. Rangnick brachte Landsmann Ilsanker und Sabitzer zeigte auf dem Weg zur Linie und auf die Bank seinen Frust über das vorzeitige Ende seiner Partie. Ralf Rangnick nahm es gelassen zur Kenntnis. „Wenn man Sabitzer kennt, darf man so etwas nicht auf die Goldwaage legen.“

Rangnick: „Froh, dass er nicht umgeknickt ist“

Denn er wusste auch genau, wieso er seinen Leader ausgewechselt hatte. „Er hat einen Schlag bekommen. Ich habe ihn drei Mal danach gefragt“, so der RB-Coach, der Sabitzer mit leichter Sorge beobachtete. „Es kam keine Rückmeldung, bis wir Stefan Ilsanker an der Seitenlinie hatten. Da hat er aufgehört zu humpeln.“ Allerdings überwog die Freunde, dass sich Sabitzer nicht ernsthaft verletzt hat, denn gegen Schalke wird er wieder gebraucht. Zudem war auch bei Sabitzer der Ärger schnell verflogen. „Heute hat er es schon wieder anders gesehen“, so Rangnick.