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Paul Mitchell und die Premier-League-Gerüchte: Entscheidung im Sommer

Arbeiten Paul Mitchell (re) und Ralf Rangnick (li) bei RB Leipzig langfristig zusammen. (Foto: imago images / Picture Point LE)

Arbeiten Paul Mitchell (re) und Ralf Rangnick (li) bei RB Leipzig langfristig zusammen. (Foto: imago images / Picture Point LE)

Immer wieder wird über die Zukunft von Paul Mitchell spekuliert. Vor allem Manchester United galt in der Vergangenheit mal als interessiert an einem Sportdirektor Mitchell. Bei RB Leipzig steht er noch bis 2020 unter Vertrag.

Paul Mitchell bis 2025 als „Head of global Football“ bei RB Leipzig?

Wie Sky Sports in Großbritannien berichtet, liegt Paul Mitchell nun ein Angebot zur Verlängerung seines Vertrags bis 2025 vor. Im Zuge der Verlängerung sollen dem Bericht zufolge auch seine Kompetenzen deutlich ausgebaut werden. Demnach würde er so etwas wie der „Head of global Football“ werden. In dieser Funktion war Oliver Mintzlaff in der Vergangenheit bei Red Bull angestellt und verantwortete die Zusammenarbeit von Österreich über Deutschland und die USA bis nach Brasilien. Im Zuge der Entflechtung von Salzburg und Leipzig gab Mintzlaff diese Position auf.

Bei RB Leipzig soll in der Zukunft die Vernetzung mit den internationalen Standorten in Brasilien und den USA weiter vorangetrieben werden. Zuletzt hatte Ralf Rangnick die Wichtigkeit dieses Feldes betont. „Wir in Leipzig werden versuchen, die Kooperationen noch weiter zu intensivieren und zu verbessern, das ist klar. Wenn ich nicht mehr Trainer bin, habe ich auch wieder ein bisschen mehr Zeit, mich da mit den bei uns gesammelten Erfahrungen einzubringen“, hatte der Sportdirektor von RB Leipzig angekündigt.

Paul Mitchell mit stärkerer Manager-Rolle bei RB oder doch lieber in die Premier League?

Paul Mitchell könnte daneben verstärkt das Scouting der Standorte miteinander vernetzen. Sky glaubt sogar, dass Mitchell stärker in die Rolle eines Managers im Klub wachsen könnte. Nach dem Wechsel von Jochen Schneider zu Schalke 04 wäre auf der Management-Ebene neben Ralf Rangnick zumindest noch Platz. Dem Bericht zufolge hat auch der künftige RB-Coach Julian Nagelsmann darauf gedrängt, dass Paul Mitchell langfristig gehalten werden sollte.

Interesse an Mitchell sollen laut Sky in der Bundesliga auch Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach haben. In England suchen Manchester United und der FC Chelsea jeweils einen technischen Direktor, also eine Art Sportchef, der dem in England mächtigeren Trainer aka Manager unterstützt. Beim FC Arsenal wird ein Nachfolger im Scouting und Recruitment für Sven Mislintat gesucht, der seinerseits neuer Sportdirektor beim VfB Stuttgart wird.

Entscheidung über Mitchell-Zukunft im Sommer

Paul Mitchell gibt sich in Bezug auf die Gerüchte entspannt, vermeidet aber auch ein Bekenntnis zu RB Leipzig. „Ich habe in Leipzig einen Arbeitsvertrag bis 2020. Mein Job gefällt mir und ich werde sehr gut behandelt. Im Sommer wird es sicherlich eine Entscheidung geben“, kündigt der RB-Chefscout an. Schon letzten Herbst hatte er zu Gerüchten um einen Wechsel zu Manchester United, dass „du nie weißt, was im Fußball passiert“. Das Interesse eines solchen Klubs sei „sehr schmeichelhaft“.

(RBlive/ mki)