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Nach Fanprotesten: Zlatko Junuzovic setzt sich für Jesse Marsch ein

Zlatko Junuzovic versteht nicht, warum einige Fans gegen Jesse Marsch sind. Symbolbild: imago/GEPA Pictures

Zlatko Junuzovic versteht nicht, warum einige Fans gegen Jesse Marsch sind. Symbolbild: imago/GEPA Pictures

Nachdem RB Leipzig bekannt gab, dass Jesse Marsch im Sommer Trainer bei Red Bull Salzburg wird, regte sich dort Protest. Die Unruhe versuchte nun Zlatko Junuzovic zu bremsen, wie bei SPOX zu lesen ist.

Junuzovic: „Ich habe sehr gute Sachen gehört“

Der Österreicher und Ex-Profi von Werder Bremen spielt seit der letzten Saison beim Schwesterklub von RB Leipzig unter Marco Rose, dem er Respekt zollt. „Er hat so viel positive Energie, das gibt er vor und es ist ihm auch wichtig, dass das Miteinander in der Kabine passt, denn dann funktioniert es auch auf dem Platz“, so Junuzovic. Aber auch auf dessen Nachfolger freut er sich. „Ich habe sehr gute Sachen gehört, seine Spielidee und Philosophie dürften dem sehr ähnlich sein, was wir jetzt spielen“, so Junuzovic.

Appell an die Fans: Chance für Marsch

Die Proteste einiger Fans gegen Marsch aufgrund vermeintlicher Nähe zu Ralf Rangnic versteht Junuzovic nicht. „Ich appeliere daran, ihm eine Chance zu geben, mal abzuwarten und sich das anzuschauen, was im Sommer passiert.“ Trotzdem will er sich erstmal auf die laufende Saison konzentrieren.

Spielt Jesse Marsch in der Chmpions League?

In der österreichischen Bundesliga ist Salzburg mit Abstand Erster, im ÖFB-Cup kann der Leipziger Marco Rose seine letzte Spielzeit ebenfalls noch mit einem Titel krönen. Ob Jesse Marsch aber in der kommenden Saison in der Champions League coacht, hängt sogar noch an Tottenham, FC Liverpool, FC Barcelona und Ajax Amsterdam.

Sollte der nächste Champions-League-Sieger nämlich nicht den Meistertitel holen, geht dem österreichischen Verband der Fixplatz durch die 5-Jahres-Wertung flöten. Ist das nicht der Fall, könnten sich sogar Marsch und Rangnick im nächsten Jahr gegenüberstehen.

(msc)