Seite neu laden

„Perfektes Profil“: Das sagen die RB-Verantwortlichen über Christopher Nkunku

Julian Nagelsmann und Babacar N'Diaye mit Christopher Nkunku. Foto:imago/Picture Point LE

Julian Nagelsmann und Babacar N’Diaye mit Christopher Nkunku. Foto:imago/Picture Point LE

Das Vormittagstraining bei RB Leipzig war bereits im Gange, als plötzlich Christopher Nkunku auf dem Übungsplatz unterhalb der Skischanzen auftauchte. Der Mann mit der blond gefärbten Rasta-Frisur verschwand als erste Amtshandlung im Fitnesszelt und beobachte von dort aus das Training der neuen Kollegen. Nach dem ersten Kontakt mit Trainern und einigen Mitspielern schrieb er seine ersten Autogramme im RB-Dress und wurde nach dem Mittagessen offiziell vorgestellt.


Julian Nagelsmann lobt Nkunkus Flexibilität – Einsatz am Freitag

Julian Nagelsmann ist für viele Variationen bekannt. Ein Grund, warum der Neue ein Schlüsselspieler für ihn sein kann. Schon am Freitag wird es die Chance geben, ihn zu testen: „Er ist fit, steht voll im Saft“, sagt Nagelsmann.

Nagelsmann über Nkunku:

„Christopher kann Acht, Zehn aber auch Außenstürmer spielen. Das ist ein Punkt, den ich unbedingt erfüllt haben wollte: ein offensiver Spieler, der nicht so fixiert ist auf eine Position, sondern auch innerhalb eines Spiels verschiedene bekleiden kann und variabel einsetzbar ist.“

„Zudem hat er offensive Qualität im Eins gegen Eins. Wenn wir in der Liga häufig gegen tiefstehende Gegner antreten, brauchen wir Spieler, die Überzahlsituationen herstellen können. Das ist ein Schlüssel, warum wir ihn wollten. Zudem passt er sehr gut in die Transfer-DNA, weil er ein junger Spieler ist, der noch Schritte gehen kann, genau wie wir das als Klub tun wollen.“

Markus Krösche: „Es waren keine problematischen Verhandlungen“

Markus Krösche ist noch nicht lange für die Transfers von RB zuständig. Mit der Personalie Nkunku befasste er sich gleich als erstes nach seinem Dienstantritt.

Markus Krösche über Nkunku:

„Ab dem Zeitpunkt, als ich bei RB Leipzig gestartet bin, hab ich die Verhandlungen übernommen. Es waren aber keine problematischen Verhandlungen, sondern ein guter Austausch. Wir freuen uns, dass wir mit Paris Einigung erzielt haben. Er verfügt im Offensivbereich über große Flexibilität und Potential. Und er hat gezeigt, dass er das auch abrufen kann. Er passt perfekt in unser Profil.“

Intensiver Kontakt zwischen Nkunku und den RB-Franzosen

Bis sich Toptalent Nkunku dazu entschied, sich von Thomas Tuchel und seinem Heimatklub zu lösen, verging einige Zeit. Dass er es tat, hatte Tuchel auch mit der Auslandserfahrung begründet. Der 21-Jährige hatte sich viel Zeit genommen, den Wechsel gut zu überlegen.

Christopher Nkunku über RB Leipzig:

„Die Verantwortlichen von RB Leipzig waren hier und ich habe mir die Akademie angeschaut. Es gefiel mir so gut, dass ich gesagt habe, ich will mir Gedanken machen. Ich habe mit den ein oder anderem gesprochen. Und es ist die richtige Entscheidung, hierher zu kommen, hier kann ich mich entwickeln. Es stimmt, dass ich mit einigen Franzosen bei RB befreundet bin und sie von der Nationalmannschaft kenne. Mir war bewusst, dass ich nochmal intensiv Kontakt aufnehme und frage, was dahinter steckt bei RB Leipzig.“

„Ich spiele gerne links. Ich mag es, das Spiel in der Hand zu haben. Nach vorne gehen, ein Tor vorbereiten oder machen. Ich glaube der Trainer weiß, was ich drauf habe.“

(RBlive/ukr/msc)