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Rettungstopf RB plant mit Bayern, Bayer und BVB Hilfsfonds für Bundesligisten in Not

Absprache mit FCB, BVB und Bayer: RB-Klubboss Oliver Mintzlaff.

Absprache mit FCB, BVB und Bayer: RB-Klubboss Oliver Mintzlaff.

Die Champions-League-Teilnehmer dieser Saison planen einen Solidarfonds für Klubs, die wegen der Corona-Krise in Not geraten. Das sei bei einem Treffen von Vertretern des Quartetts in der vergangenen Woche besprochen worden, berichtete zuerst die Bild-Zeitung. Inzwischen bestätigte auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Solidarfonds. „Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist. Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs“, erklärte Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums.

Der Rettungstopf setzt sich wie folgt zusammen: Die Deutsche Fußballiga (DFL) hat aus dem aktuellen TV-Vertrag 45 Millionen Euro an Rücklagen gebildet. Ursprünglich war das Geld für mögliche Sonderprojekte geplant. Doch angesichts der aktuellen Situation ist es mehr als wahrscheinlich, dass die Summe zu Beginn der Saison 2020 anteilig an die Klubs ausgezahlt wird.

Den „Königsklassen”-Teilnehmern dieser Saison stünden dann etwa 12,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das wollen der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen der Liga zur Verfügung stellen. Zudem wolle das Quartett den Betrag um 7,5 auf insgesamt 20 Millionen Euro aufstocken. Wer die Hilfe benötigt, soll die DFL entscheiden.

Umdenken bei Watzke

Vor neun Tagen hatte BVB-Boss Watzke noch in der ARD-Sportschau gesagt: „Ehrlicherweise sind wir auch Konkurrenten. Und da muss man das sehr genau miteinander austarieren, was noch Wettbewerb ist und was kein Wettbewerb mehr ist.” Und weiter: „Am Ende können nicht die Klubs, die ein bisschen Polster angesetzt haben in den vergangenen Jahren, dann im Prinzip die Klubs, die das wiederum nicht gemacht haben, dafür auch noch belohnen.” Für die unsolidarischen Aussagen war der BVB-Geschäftsführer heftig kritisiert worden.

RB-Klubchef Oliver Mintzlaff war für solidarische Hilfen trotz der „sehr, sehr ernsten Situation” auch für RB Leipzig von Beginn an offener: „Inwieweit Solidarfonds oder andere Hilfen, Thema werden, werden wir sehen. Für mich ist wichtig, dass die Bundesliga in ihrer Gesamtheit so auch in die nächste Saison gehen kann. Keiner hat Interesse, dass Vereine den Spielbetrieb abmelden müssen. Dass wir da eng zusammenstehen müssen und werden”, sei ohne Frage. (RBlive/ukr)

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