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Von Thomas Fritz

Lok darf Stadion voll machen RB plant mit mindestens 50 Prozent Kapazität

RB-Fans dicht an dicht gedrängt: Wird es solche Bilder diese Saison wieder geben?

RB-Fans dicht an dicht gedrängt: Wird es solche Bilder diese Saison wieder geben?

Vor wenigen Tagen verkündete der 1. FC Lok Leipzig, dass er in der neuen Saison laut aktueller Sächsischer Coronaschutzverordnung wieder die volle Zuschauerkapazität (12.321 Plätze) ins Bruno-Plache-Stadion lassen darf. Allerdings nur solche Anhänger, die die drei G-Kriterien (geimpft, getestet, genesen) erfüllen. Sie müssten angesichts der extrem niedrigen Inzidenzen in Sachsen nicht einmal mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wie der Klub mitteilte.

24.000 Zuschauer zum Heimauftakt gegen Stuttgart?

Nach der Nachricht stellte sich so mancher Fan von RB Leipzig die Frage, wie es der Vizemeister zum Bundesliga-Auftakt am 21./22. August gegen den VfB Stuttgart handhabt. Nach RBlive-Informationen arbeitet der Klub derzeit an einem Konzept für das Gesundheitsamt, das kommende Woche mit dem Fanverband abgestimmt werden soll, bevor es bei den Behörden eingereicht wird.

Die Verantwortlich hoffen, dass zum Heimauftakt vor mindestens 50 Prozent der Kapazität gespielt werden darf. Eine Größenordnung, die Director Operations Ulrich Wolter und Vorstandschef Oliver Mintzlaff schon bei einer Fankonferenz im Mai ins Spiel brachten. Dies entspräche rund 24.000 Zuschauern. In der umgebauten Arena haben neuerdings 47.000 Besucher Platz.

Weil: Volle Stadien bieten "ideale Voraussetzungen für weitere Ausbruchssituationen"

Eine bundeseinheitliche Regelung für die Stadionauslastung existiert bislang nicht. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa arbeiteten die Staatskanzleien des Bundes und der Länder daran. In Baden-Württemberg sind laut SWR aktuell bis zu 60 Prozent der Kapazität möglich, in NRW bis zu einem Drittel, in Rheinland-Pfalz dagegen nur maximal 5000 Fans. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte vergangene Woche mit Blick auf eine bundeseinheitliche Größe: "Ob wir mit 20, 25 oder 30 Prozent starten werden, steht noch nicht fest."

In der Diskussion um die Zuschauerregelung bei der Europameisterschaft schloss sich Weil den kritischen Worten zahlreicher anderer Politikerinnen und Politiker an. "Ich finde es unverantwortlich, wie sich die UEFA verhält, dass sie so etwas zulässt", sagte er über die mehr als 40.000 Fans im Wembley-Stadion in London beim EM-Achtelfinale England gegen Deutschland am Dienstagabend (2:0) und die ausverkaufte Arena in Budapest.

Bei der aktuell grassierenden Delta-Variante des Coronavirus handele es sich um ein höchst ansteckendes Virus. "Wenn Fans aus unterschiedlichen Ländern dann in vollbesetzten Stadien zusammenkommen, dann schafft man ideale Voraussetzungen für weitere Ausbruchssituationen", sagte Weil.

Hunderte Corona-Infektionen bei der Fußball-EM

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tragen die Zuschauer-Massen bei einigen EM-Spielen zu einer schnelleren Verbreitung der Delta-Variante des Corona-Erregers bei. In den vergangenen Wochen sind hunderte neue Corona-Infektionen bei EM-Besuchern registriert worden. Darunter bei schottischen Fans nach ihrer Rückkehr aus London und bei Finnland-Anhängern nach einem Besuch im russischen St. Petersburg, einem Hotspot der Variante.

Vor diesem Hintergrund steht zumindest ein kleines Fragezeichen hinter den Plänen des 1. FC Lok. Besonders in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Bundesligist Bayer Leverkusen ist mit einer hohen Auslastung zu rechnen. In der Regionalliga-Saison 2019/20 lag der Zuschauerschnitt im "Bruno" bei 3225, in der Vorsaison waren es durch die Coronaeinschränkungen nur rund 1500. (RBlive/fri/dpa)