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"Bekenntnis zur Solidargemeinschaft" Ex-DFL-Chef rät RB Leipzig zu freiwilligem Fan-Verzicht

Andreas Rettig findet, RB Leizig sollte auf Fans verzichten.

Andreas Rettig findet, RB Leizig sollte auf Fans verzichten.

Der frühere Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), Andreas Rettig, hat das unterschiedliche Vorgehen in der Bundesliga bei der Öffnung der Stadien für Publikum kritisiert. "Ich halte den eingeschlagenen Weg, trotz Sympathie für den Föderalismus mit dezentralen individuellen Lösungen, hinsichtlich der im scharfen Wettbewerb miteinander stehenden Klubs für falsch", schrieb Rettig in einem Gastbeitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstag) mit Blick auf das geplante Spiel von RB Leipzig gehen Mainz 05 vor 8500 Zuschauern.

In Bundesspiele sollten überall die gleichen Rahmenbedingungen herrschen. "Man stelle sich am Ende der Saison ein Relegations-Hinspiel als Geisterspiel in NRW vor - und das Rückspiel in Sachsen vor ausverkauftem Haus. Der Aufschrei wäre zurecht groß", erklärte Rettig. Es sei ihm nicht verständlich, warum die Liga nicht bis zum 31. Oktober "das Ergebnis der von den Ministerpräsidenten eingesetzten Arbeitsgruppe nach einer bundeseinheitlichen Lösung" abwarten könne.

Die DFL habe eine Chance verpasst, "hier Kante zu zeigen". Und RB Leipzig versäume "eine gute Gelegenheit, ein besonderes Bekenntnis zur Solidargemeinschaft zu zeigen, indem sie auf die behördlich genehmigte Zuschauerunterstützung im Stadion freiwillig verzichten." Es bleibe abzuwarten, ob durch diese "Wettbewerbsverzerrung" nicht "Einspruchsgründe vorliegen, da die sportlichen Chancen nicht davon abhängig sein dürfen, ob ein Club in der Nähe eines Fleisch produzierenden Betriebes oder in einem nicht so stark betroffenen Bundeslandes liegt", sagte Rettig.

(dpa)