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„Ich find dich scheiße“ – Pfiffe und Protest helfen nicht gegen RB-Blitzstart

Fortund Düsseldorf zeigt das Logo von RB Leipzig aus Protest nicht.

Fortund Düsseldorf zeigt das Logo von RB Leipzig aus Protest nicht.

Die Begrüßung von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf fiel wie erwartet forsch aus: Zum Einlaufen lief der 90er-Popsong „Ich find dich scheiße“ von Tic Tac Toe über die Stadionlautsprecher. Die Fans taten auf den Rängen ihr Übriges mit lautstarker Unterstützung durch Trillerpeifen, das RB-Logo wurde im Stadion nicht abgebildet.

Pfeifkonzert bei Fortuna gegen RB Leipzig

Überraschend war die Stimmung in Düsseldorf nicht. Fans und zu Teilen auch der Verein, stehen dem Geschäftsmodell von RB Leipzig kritisch gegenüber und hatten das in der Vergangenheit immer wieder zum Ausdruck gebracht, etwa durch das Tragen schwarzer Ponchos, das Abspielen von Songs zu den Spielen wie „Money, Money, Money“ von Abba. Ralf Rangnick hatte solcherlei Sticheleien u.a. auch auf den Spieltagsplakaten der Gastgeber als „Kinderkram“ abgetan.

Yussuf Poulsen und Ibrahima Konaté überrumpeln die Fortuna

Sportlich hatten die Aktionen keinen Wert. Leipzig startete ohne Bruma, Kampl und Forsberg, der auf der Bank Platz nahm, dafür mit Tyler Adams und legte los wie die Feuerwehr. Nach nur 90 Sekunden ging RB durch Yussuf Poulsen in Führung, der die unsortierte Düsseldorfer Abwehr nach einer Ecke von Marcel Halstenberg und einem Patzer von Michael Rensing überwand.

Keine neun Minuten später lieferte wieder Halstenberg den letzten Pass auf Konaté, der sich in Manier eines Mittelstürmers durchsetzte und zum 2:0 einschob. Yussuf Poulsen schnürte mit seinem zweiten Treffer in der 16. Minuten bereits in der ersten Hälfte einen Doppelpack, es ist sein vierter in dieser Saison und sein 10. Treffer insgesamt.