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Von Ullrich Kroemer

Mintzlaff in der Fan-Konferenz „In den finalen Zügen” mit dem neuen Trainer

Den neuen „Cheftrainer” klarmachen: Oliver Mintzlaff 2019 mit Jesse Marsch.

Den neuen „Cheftrainer” klarmachen: Oliver Mintzlaff 2019 mit Jesse Marsch.

Nach der Pressekonferenz am Dienstag hat sich RB Leipzigs Klubboss Oliver Mintzlaff an diesem Mittwochnachmittag den Fans in einem Videochat erklärt und gerechtfertigt, warum man Trainer Julian Nagelsmann zu den Bayern ziehen ließ.

Intern habe man intensiv diskutiert, sagte er: „Was macht das, wenn wir die Tür zulassen? Was passiert, wenn wir nicht gut in die Saison starten? Wenn die Enttäuschung immer noch im Hinterkopf und die Enttäuschung groß ist beim Trainer? Wenn keine 150 Prozent da sind? Wenn wir am sechsten Spieltag nur sechs Punkte haben? Was geht dann für eine Diskussion los?” Dazu sei die wirtschaftliche Komponente in Pandemiezeiten gekommen. Der Geschäftsführer legte Wert darauf, dass er bei den Verhandlungen mit Nagelsmann 2018 keine Ausstiegsklausel akzeptiert habe: „Da bin ich hart geblieben. Das hat uns geholfen, dass wir unseren Trainer nicht wie andere Vereine für fünf Millionen verlieren.”

Mintzlaff: „Was haben wir auf die Fresse bekommen?”

Mintzlaff betonte, dass er die Kritik vieler Fans an der Freigabe für Julian Nagelsmann verstehen könne, warb aber für Vertrauen für die Entscheidungen der Klubführung. Mintzlaff führte die Trennungen von Ralph Hasenhüttl, Naby Keita, Timo Werner und Dayot Upamecano an und sagte: „Was haben wir da auf die Fresse bekommen, als wir den Vertrag nicht verlängert haben? Aber wir sind in allen Bereichen stärker zurückgekommen und konnten immer noch einen draufsetzen.” Das wolle RB auch diesmal hinkriegen.

Den Namen von Jesse Marsch nannte er zwar nicht, gab aber bekannt, dass man „in den finalen Zügen” sei, um den neuen Cheftrainer „klarzumachen”. Bereits in Kürze werde man den neuen Coach präsentieren, um das Thema möglichst schnell abzuschließen, Ruhe ins Team zu bekommen und zu besprechen, wie die neue Saison personell angegangen werden soll. Der Kader soll von 25 Feldspielern auf 21 oder 22 verkleinert werden, stellte der 45-Jährige klar. Zwei, drei Akteure könnten den Klub also neben Upamecano noch verlassen.

Mintzlaff gab bekannt, dass er nach dem Aus von Sportdirektor Markus Krösche selbst stärker in der Sportdirektorenrolle aktiv sein werde. Zu Peter Gulacsi, den er in der Akademie getroffen habe, will er gesagt haben: „Ich bin jetzt hier übrigens der neue Sportdirektor.” Auch mit dem Keeper wolle Mintzlaff in den nächsten Wochen Gespräche führen.

Zudem seien mit potenziellen neuen Sportdirektoren „erste Gespräche geführt” worden. Mintzlaff stellte klar: „Wir suchen nicht den einen großen Sportdirektor.” Stattdessen wird sich der neue Mann wie auch Krösche seit dieser Saison gleichberechtigt im Team mit Chefscout Christopher Vivell und Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport, zusammenarbeiten.

Fragen der Anhänger mochte Mintzlaff kaum beantworten. Gerade drei der vielen Kommentare im Chat wurden von den Fanbeauftragten an den Vereinschef weitergegeben. (RBlive/ukr)