Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Thomas Fritz

Mit Schalke und dem BVB im Bunde RB-Fanclub gründet Plattform für christliche Fußballanhänger

Die Holy Bulls sind der einzige Fanclub in Deutschland mit einem eigenen Reisebus.

Die Holy Bulls sind der einzige Fanclub in Deutschland mit einem eigenen Reisebus.

Die Holy Bulls sind der einzige christliche Fanklub von RB Leipzig. Nun haben die RBL-Anhänger mit Gleichgesinnten anderer Bundesligisten die Kommunikationsplattform "Christlicher Fußball-Fanclubs Deutschlands" gegründet. Mit dabei sind Anhänger von Schalke 04, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf und vom VfB Stuttgart. Mehr als 1.000 Stadiongänger insgesamt.

Wertschätzung gegenüber der gegnerischen Mannschaft

Die Kommunikationsplattform wurde bereits im Oktober auf dem ersten (digitalen) Bundestreffen ins Leben gerufen, wie die Holy Bulls auf Anfrage mitteilten. Ziel ist es, bei Veranstaltungen gemeinschaftlich aufzutreten und bei der Außendarstellung mit einer Stimme zu sprechen.

In einer Grundsatzerklärung haben sich die Mitglieder zu klaren Leitlinien bekannt, etwa einem gemeinsamen Wertekanon sowie der Unterstützung bei der Gründung neuer christlicher Fanclubs. Als Werte werden unter anderem "Gewaltfreiheit, Respekt und Wertschätzung gegenüber der gegnerischen Mannschaft" sowie die Ablehnung von Rassismus und Antisemitismus genannt. 

Holy Bulls leiden unter Corona-Krise

Mit dem Sportbuzzer sprach der Vorsitzende der Holy Bulls, Olaf Olschewski, über die Folgen der Corona-Krise für die Fanarbeit. Mehr als 300 Mitglieder sind in dem 2012 gegründeten Offiziellen Fanclub (OFC) organisiert. Die Krise sei deutlich wahrnehmbar. „Wir spüren, dass die Leute ziemlich frustriert sind in dieser Zeit. Wir haben da ganz schön zu rudern und mussten auch gewisse Regularien einführen“, berichtet Olschewski. So wurden die Kommunikationskanäle auf drei Chat-Gruppen aufgeteilt: eine als Informationskanal, eine für reine Fußballthemen, eine für Diskussionen.

Auch wenn nun der Frühling vor der Tür steht und immer mehr Menschen geimpft werden, glaubt der Vorsitzende, dass die Corona-Zeit "nicht spurlos an uns allen vorbei" geht. Die Reise nach London zum Champions-League-Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur im Februar 2020 nennt Olschewski eine Erinnerung "wie aus einer anderen Welt".

Übrigens: Wer bei den Holy Bulls Mitglied werden will, muss weder streng christlich noch wirklich gläubig sein. Nach einer halbjährigen Probezeit werde geschaut, ob es passt, so Olschewski. Nur eines ist wichtig: „Wir wollen, dass sich die Mitglieder aktiv ins Vereinsleben einbringen."