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Nach rassistischem Ruf und Schlägerei: Strafanzeige und sechs Platzverweise für Kölner Fans

„Szenefremde Person”: Fanblock von Viktoria Köln

„Szenefremde Person”: Fanblock von Viktoria Köln

Am Rande des DFB-Pokalspiels zwischen Viktoria Köln und RB Leipzig hat es im Fanblock der Gastgeber eine heftige Schlägerei samt Polizeieinsatz gegeben. Grund soll ein rassistischer Ruf gewesen sein.

Mitte der zweiten Hälfte, nachdem das 2:1 für RB Leipzig gefallen war, kam es im Kölner Block zu einem minutenlangen Handgemenge, Schlägen und Tritten. Die Auseinandersetzung war so heftig, dass die Polizei einschreiten musste, um die Gruppen zu trennen. Laut Kölner Express wurden vier Personen aus dem Block entfernt. Festnahmen soll es nicht gegeben haben.

Polizei im und vor dem Kölner Block

Polizei im und vor dem Kölner Block

Strafanzeige und Platzverweise wegen Handgreiflichkeiten im Kölner Block

Update: Wie die Kölner Polizei RBLive auf Anfrage mitteilte, sei es „im Kölner Fanblock zu Meinungsverschiedenheiten und späteren Handgreiflichkeiten zwischen zwei Kölner Fans” gekommen. „Daran schlossen sich mehrere Personen an.” Daraufhin schritten die Beamten ein. Bilanz: eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und sechs Platzverweise. „Es handelte sich nach Auskunft der einsatzleitenden Dienststelle ausschließlich um Kölner Fans”, teilte die Polizei mit. Zu einem möglichen politischen Hintergrund konnte der Sprecher keine Auskunft geben.

Zur Ursache der Attacken schrieb der Journalist Sören Kohlhuber beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass „eine szenefremde Person” etwas Rassistisches gerufen haben soll. Als die Kölner Ultras der antirassistischen Gruppe High Society Höhenberg denjenigen aufforderten zu gehen, der Rufer sich aber weigerte, soll es zu der Schlägerei gekommen sein.

Stellungnahmen von Viktoria-Fans

Anderen Augenzeugen zufolge waren nicht szenefremde Personen beteiligt, sondern betraf die Auseinandersetzung zwei Viktoria-Fangruppen. Demnach habe sich der Rufer entschuldigt und mit seinen Äußerungen keine rassistischen Absichten verfolgt.

In einer Stellungnahme einer Kölner Fangruppe ist von einem „unüberlegten Ausspruch“ eines minderjährigen Fans die Rede, wegen dem dieser angegangen wurde. Die Gruppe „High Society Höhenberg“ widerspricht dem und benennt klare rassistische Äußerungen, gegen die man interveniert habe, weswegen man von „rechten Viktoria Fans zusammen mit Personen aus dem Umfeld der Hammer SpVg“ angegriffen wurde.

Auf der anderen Seite des Stadions waren etwa 500 Fans aus Leipzig zu Gast, die die zehnte Geburtstagssaison von RB mit Bannern und Fahnen einleiteten.

Wegen des gemeinsamen Sponsors ETL, der sowohl Viktoria als auch den 1. FC Lok Leipzig finanziert, wurden auch Fans des Leipziger Stadtrivalen im Stadion gesichtet. (ulk)