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Nazi-Parolen gegen Fans von RB Leipzig bei Ausschreitungen in Dortmund

Als „Rattenball“ wird RB Leipzig oft von gegnerischen Fans bezeichnet. Hier: der SV Darmstadt.

Als „Rattenball“ wird RB Leipzig oft von gegnerischen Fans bezeichnet. Hier: der SV Darmstadt.

Borussia Dortmund kommt auch außerhalb des Fußballs wenig zur Ruhe. Am Dienstag erschütterte eine Bombenattacke auf den BVB-Mannschaftsbus die Fußballwelt. Anfang Februar wurden Teile der eigenen Anhänger gegenüber Fans von RB Leipzig gewalttätig. Dabei sollen auch antisemitische Parolen gerufen worden sein.

„Rattenball“ als „struktureller Antisemitismus“

Fans der Sachsen thematisierten schon häufiger den „strukturellen Antisemitismus“ einiger Gegner von RB Leipzig. „Wenn statt von den pestbringenden Ratten aus Leipzig die Rede ist, wenn die Reinheit der Tradition besudelt wird, wenn die homogene Wir-Gruppe der Chauvinisten der guten alten Zeiten sich im Hass auf den Feind, der in ihr phantasiertes Machtgebiet einfällt, vereinen und zum Endkampf aufrufen, dann kommen im Zuge einer vermeintlichen Kritik an RB Leipzig, wenn auch teils dem Unwissen geschuldet, unverhohlen strukturell antisemitische Klischees aufs Tapet, die offensiver nicht sein könnten“, schrieb Oscar Adlerhut im Leipziger Stadtteilblatt 3VIERTEL.

„Jude, Jude“-Rufe bei #BVBRBL

Beim Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig seien antisemitische Gesinnungen ebenfalls deutlich geworden. „Ich selbst war in Dortmund, als die RB-Fans außerhalb von den bescheuerten Hools mit Dosen und Steinen beworfen wurden. Da wurden auch ‚Jude, Jude‘-Rufe geäußert“, sagte der Leipziger Theaterregisseur Jürgen Zielinski gegenüber dem Deutschlandfunk.

Theaterstück „Juller“ gegen Ausgrenzung und Antisemitismus

Am Theater der jungen Welt läuft ab Anfang Mai sein Regiewerk „Juller“ zur Lebensgeschichte von Julius Hirsch. Der jüdische Nationalspieler stand Anfang des letzten Jahrhunderts für Deutschland auf dem Feld. Das Stück soll auch sensibilisieren für Ausgrenzung und Antisemitismus im Allgemeinen. Trotz „handwerklicher Schwächen“ schafft es „Juller“ aber, „dem wohlwollenden Zuschauer seine Botschaft zu vermitteln“, so der Deutschlandfunk.