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Nimmt der Hass gegen RB Leipzig ab?

Ein US-Journalist befragt deutsche Fußballfans über RB Leipzig.

Ein US-Journalist befragt deutsche Fußballfans über RB Leipzig.
Copyright: Screenshot: Bleacher Report

RB Leipzig hat seit der Gründung die Gemüter deutscher Fußballfans erregt und spätestens mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga darüber hinaus für große Aufmerksamkeit gesorgt. Im Interview mit amerikanischen Sportmagazin Bleacher Report äußern sich aktuelle RB-Profis zur Situation, die sich seit der ersten Saison im Oberhaus zunehmend entspannt hat.

Nagelsmann: "Meinung anderer Vereine ist wichtiger"

Wenn man Fans anderer Vereine fragt, bekommt man auch als Reporter aus dem Ausland heute noch zu spüren, dass sie nicht begeisert sind über die Vehemenz, mit der RB Leipzig ins Profigeschäft drängt. 

Emil Forsberg ist seit fünf Jahren im Verein und hat sich an die Situation gewöhnt, das Feindbild darzustellen. "Wir spielen Fußball, entwickeln Spieler und haben Spaß. Was andere Leute denken können wir nicht beeinflussen. Das tun sie auch so." Relevanter sei die Meinung von Menschen, die eher ticken wie er, findet RB-Coach Julian Nagelsmann. "Es ist wichtiger, was die anderen Vereine denken. Sie sehen uns als guten Wettbewerber, der um Titel mitspielen kann."

Aber auch heute noch merkt man, dass RB kein Gegner ist, wie jeder andere. Auch, weil es immer noch zu Protesten, Plakaten oder Boykotten kommt, wenn es gegen Leipzig geht. "Wir fühlen schon in anderen Stadien, dass uns die gegnerischen Fans als Feinde sehen, weil sie nur an Red Bull und das Geld denken", so Nagelsmann.

Poulsen: "Alle haben realisiert, wir sind gekommen und zu bleiben"

"Wir haben aber nie jemanden einfach geholt, der in Deutschland oder in der Welt der Beste ist", fügt Yussuf Poulsen zum Thema Nachhaltigkeit hinzu. "Natürlich war da Hass, aber jetzt haben alle realisiert, dass wir gekommen sind um zu bleiben." Ein Gewöhnungseffekt habe eingesetzt, die anfängliche Abneigung hat sich bereits ein Stück weit zerstreut. Das sehen auch die Kölner Fans so, die vor dem Spiel ihres FC in Leipzig befragt wurden.

Auch die Leipziger kommen dann zu Wort: "Das ist typisch deutsch in meinen Augen, zu sagen, dass es um Tradition geht. Das ist ein Problem mit neuen Dingen", meint ein Fan. Und nach dem klaren 4:1 fasst der US-Journalist zusammen: "Sie hören nicht auf, zu gewinnen. Sieht so aus, als müsse sich Fußball-Deutschland damit abfinden."

(RBlive)

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