Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Ralph Hasenhüttl nach BVB-Krawallen: „Ich wollte da nur weg und raus“

Will die Vorfälle von Dortmund schnell abhaken: Ralph Hasenhüttl.

Will die Vorfälle von Dortmund schnell abhaken: Ralph Hasenhüttl.

RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl geht davon aus, dass seine Mannschaft die Vorfälle beim Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund rechtzeitig vor dem Duell mit dem Hamburger SV am Samstag abhakt.

Ralph Hasenhüttl: Fußball hat verloren

Er wollte die Geschehnisse vor und während der Partie in der Fußball-Bundesliga, bei denen RB-Fans von BVB-Fans attackiert worden waren, am Dienstag noch einmal mit seinem Team besprechen. „Ich wollte da nur weg und raus”, sagte Hasenhüttl zur emotionalen Situation am Samstagabend. „Es hat in uns einen sportlichen Verlierer gegeben. Aber in Wahrheit hat auch der Fußball verloren.”

Ralph Hasenhüttl und sein Team versuchen, das Thema ab Mittwoch „beiseite zu schieben”, um sich auf das nächste Ligaspiel gegen den HSV zu konzentrieren. „Ich glaube, dass das schon ab morgen kein Thema mehr ist”, sagte der Österreicher.

„Wir haben auch das Gefühl, dass unsere Fans das so einordnen wie es ist und nicht mit irgendwelchen Gegenaggressionen reagieren, sondern weiter unsere Fankultur pflegen und dafür stehen, dass wir anders sein wollen“, betonte der 49-Jährige.

Mintzlaff: RB-Fans sollen „wieder sorgenfreie Auswärtsfahrten erleben”

Klubchef Oliver Mintzlaff teilte der Mitteldeutschen Zeitung mit: „Wir stehen in Kontakt mit den betroffenen Fans.” Auch am Montag hätten sich noch einige gemeldet, „die durchaus traumatisiert sind. Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung und werden uns mit allem, was uns zur Verfügung steht, dafür einsetzen, dass alle wieder sorgenfreie Auswärtsfahrten erleben.”

Vor der Partie am vergangenen Samstag waren RB-Fans auf dem Weg ins Stadion unter anderem mit Steinen beworfen worden. Zudem waren auf der Südtribüne Banner mit geschmacklosen und beleidigenden Sprüchen gegen den vom österreichischen Getränkehersteller gesponserten Verein ausgerollt worden. Die Leipziger hatten das Top-Verfolgerduell mit 0:1 verloren.

Dortmunder Polizei sucht nach Zeugen

Die Polizei sucht nach den Vorfällen unterdessen nach Zeugen, Video- und Fotoaufnahmen, um die Täter zu ermitteln. Sie hat dazu am Dienstag ein Hinweisportal  freigeschaltet, auf dem Zeugen Bilder und Videos hochladen können. Zum Stand der Ermittlungen machte eine Polizeisprecherin keine Angaben. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte am Montag gesagt, er habe „das Gefühl, dass wir erste Täter haben ermitteln können“.

Hertha BSC vor Pokalspiel in Dortmund gelassen

Welche Konsequenzen aus den Vorfällen für das DFB-Pokalspiel des BVB gegen Hertha BSC am Mittwoch gezogen werden, wollte die Polizeisprecherin noch nicht sagen. Die Planung des Einsatzes laufe noch. Sorgen macht man sich in Berlin jedoch nicht. Die jüngsten Begegnungen zwischen Hertha und Dortmund seien „immer eine faire Auseinandersetzung auf dem Rasen und den Rängen“ gewesen. Das erwarte er auch dieses Mal, betonte Hertha-Manager Michael Preetz.

„Natürlich haben wir eine besondere Situation nach den unschönen Vorfällen am Wochenende in Dortmund. Es gibt eine hohe Sensibilität in diesem Thema, was Polizei, Ordnungskräfte und Fanbetreuung angeht auf beiden Seiten“, erklärte Preetz. Die Liga sei sich einig, dass die Täter ermittelt und hart bestraft werden müssten. Am Mittwoch sollte aber „der Sport im Fokus stehen“.