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RB-Fanclub freut sich auf „Heimspiel“ gegen Hertha BSC Berlin

Normalerweise sind die Heimspiele ihres Lieblingsvereins für 16 Berliner zwei Zugstunden entfernt. Woche für Woche reisen sie in die Messestadt, um RB Leipzig anzufeuern, wie die Mitteldeutsche Zeitung erfahren hat.

Leipzig-Fanclub mit 10.000 Gästen beim „Heimspiel“ in Berlin

Wenn RB Leipzig nun auswärts in Berlin antritt, hat es die „Brausecrew“ ausnahmsweise mal nicht weit. Seit September 2014 gibt es den ersten und einzigen offiziellen Fanclub der Sachsen in Berlin. Gemeinsam mit 10.000 Leipzigern will man jetzt im Olympiastadion zusehen, wie RB Leipzig sich für die Champions League qualifiziert. Und anschließend hat die Crew sogar eine Überraschung für die angereisten Gästefans parat: Infos zur geplanten „Aftershow-Party“ für Leipziger Fans in Berlin gibt es vor Ort im Gästeblock.

Undercover bis zum Stadion aus Angst vor Anfeindungen

In der Hauptstadt den teils verhassten „Roten Bullen“ zuzujubeln sei allerdings gar nicht ohne, wie Brausecrew-Mitglied Doreen Schneider sagt. Zwar hat man für die Auswärtsspiele eine gemeinsame Stammkneipe gefunden, wo auch die Fahnen und Schals von RB Leipzig toleriert werden. Aber auf der Straße und via Internet bekommen die Berliner schon Gegenwind. „Wir haben über Twitter bereits Hater-Kommentare und Androhungen bekommen“, so die 36-Jährige. Um sich den Anfeindungen zu entziehen, bleibt man daher bis zum Stadion lieber undercover. „Es ist die Frage, ob es bei Sprüchen bleiben würde“, fügt sie hinzu.

RB Leipzigs Fankultur liegt der Berliner Brausecrew

Dass man bei RB Leipzig eine andere Fankultur vorfindet ist nur ein Grund, weswegen die Gruppe so weite Wege in Kauf nimmt. „Ich muss bei RB keine Angst haben, dass Pyro abgefackelt wird oder sich jemand auf die Schnauze haut“, erklärt Schneider. Passend dazu hat sich der Fanclub auch auf seiner Website präsentiert: „Gegenseitiger Respekt und Toleranz sind für uns grundsätzliche Voraussetzungen für ein Miteinander. Wir lehnen Diskriminierung und Gewalt ab.“

Persönliche Beziehungen nach Leipzig

Wer Mitglied bei der Brausecrew werden will, muss zwar kein gebürtiger Leipziger sein, aber bevor man sich bei einem Heimspiel der Sachsen kennengelernt hat, geht gar nichts. Gegründet hat man sich 2014 ausgerechnet dort, wo viele Berliner den authentischen Fußball beheimatet sehen: An der Alten Försterei bei Union Berlin. Für die meisten Mitglieder ist es eine persönliche Beziehung zur Stadt Leipzig, die durch den Bundesliga-Aufstieg von RB Leipzig jetzt wieder fußballerisch ausgelebt werden kann.

 

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