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Angst vor Coronavirus Japaner mussten Stadion verlassen, RB räumt Fehler ein

Fans aus Japan sollen von der Security aus dem Stadion „geworfen” worden sein.

Fans aus Japan sollen von der Security aus dem Stadion „geworfen” worden sein.

Der Sicherheitsdienst von RB Leipzig hat am Sonntag beim Spiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) etwa 20 Zuschauer aus Japan aus dem Stadion entfernt, wie der Verein am Montagnachmittag bestätigte.

Japaner msste das Stadion verlassen

„Ich habe das Spiel gegen Bayer Leverkusen besucht”, schrieb Taichi Hayashikawa zunächst auf Twitter. Er sei zunächst ohne Probleme ins Stadion eingelassen worden. „Wie auch immer, nachdem das Spiel begann, sagte mir ein Security-Mitarbeiter in der Red-Bull-Arena dass ich mit dem Coronavirus infiziert sein könnte, weil ich Japaner bin. Innerhalb der ersten zehn Minuten des Spiels wurde ich rausgeworfen.”

RB Leipzig gesteht Fehler ein

Es habe sich dabei um einen Fehler im Zusammenhang mit den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Institus (RKI) für Großveranstaltungen gehandelt, heißt es in einem Statement von RB Leipzig. Doch das RKI empfiehlt lediglich, dass die Teilnehmerzahl begrenzt werden oder Personengruppen mit Symptomen ausgeschlossen werden können. 

„Der Sicherheitsdienst war angehalten, Personengruppen aus den Risikogebieten verstärkt zu kontrollieren", so der Wortlaut der Erklärung von RB. Allerdings zählen zu den Risikogebieten aktuell nur Regionen in China, Südkorea, Italien und im Iran. 

Auch im Anschluss an die Stellungsnahme des Vereins taten viele User ihren Unmut unter dem Statement kund. Darunter sind auch RB-Fans, die den Vorfall als rassistisch bezeichnen. Auf welcher Grundlage der Sicherheitsdienst handelte, ist aktuell unklar.

Fan aus Japan: „Zu traurig, das Stadion verlassen zu müssen”

Die Angelegenheit betraf nicht nur einen einzelnen Fan aus Japan, sondern eine Reisegruppe, die in Sektor C saß. Ein anderer Fan aus Fernost, Takeshi Yamakado, schreibt ebenfalls, dass japanische Gruppengäste das Stadion verlassen mussten. Immerhin habe sich die Security, die die Gruppe aus Asien mit zehn Mitarbeiten aus dem Stadion geführt haben soll, entschuldigt. „Es ist niemandes Schuld. Aber es ist zu traurig, das Stadion bei begeisternder Atmosphäre verlassen zu müssen”, so Yamakado. Vermittlungsversuche der Reiseleiter blieben erfolglos. 

RB hatte zuvor angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen wegen der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus zu verschärfen. Dabei war aber lediglich von mehr Desinfektionsmittel die Rede gewesen. Zur „Love, Peace and Rasenball”-Choreo passt der prophylaktische Rauswurf von Fans wegen ihrer asiatischen Herkunft freilich so gar nicht. Die Betroffenen sollen immerhin erneut zu einem Heimspiel eingeladen werden.

(RBlive/ukr)

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