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Wegen 2G-Regelung Rasenballisten verkünden Rückkehr in den Fanblock

Die Fahne der Rasenballisten, hier in der unteren Bildmitte zu sehen, bei einem Heimspiel gegen Werder Bremen Ende 2018.

Die Fahne der Rasenballisten, hier in der unteren Bildmitte zu sehen, bei einem Heimspiel gegen Werder Bremen Ende 2018.

Die ultra-affine Fangruppierung Rasenballisten hat nach nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie ihre organisierte Rückkehr in die Red Bull Arena angekündigt. Ihr Comeback im Sektor B des Zentralstadions, wie sie das Rund am Elsterbecken ausschließlich nennen, wird beim Champions-League-Spiel von RB Leipzig gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch (21 Uhr) über die Bühne gehen. 

Rasenballisten begrüßen 2G-Variante

Als Grund nennen die Fans die Einführung der 2G-Regelung durch den Klub. Dadurch kann das Stadion erstmals seit März 2020 gegen Tottenham Hotspur wieder gefüllt werden. 2G sei die einzige Variante, "welche maximale Freiheit mit einem hohen Maß an Sicherheit in Einklang bringt", heißt es in der Erklärung auf Twitter. Im September hatte der Kurvenverein dort eine Aufforderung zum Impfen veröffentlicht - und damit den Unmut einiger anderer RB-Fans provoziert.

Fast genau ein Jahr zuvor erklärten die Rasenballisten unter dem Slogan "Alle oder keine*r - Warum wir die kommenden Heimspiele nicht besuchen werden“, aus welchen Gründen sie die teilweise Rückkehr der Fans in die Stadien ablehnten. Aufgrund der neuen Sächsische Corona-Schutzverordnung und der Möglichkeit zu 2G haben die Rasenballisten ihre Position nun neu bewertet. Auch wenn "Alle oder keine*r" nach wie vor eine Illusion ist: Negativ getestete Fans dürfen nicht mehr ins Stadion. 

Drei Fangruppierungen mit Statement gegen 2G

Aus diesem Grund hatten sich die ebenfalls ultra-affinen Fangruppierungen Zone 147 Leipzig, Lecrats und Colectivo Lipsia im September kategorisch gegen 2G ausgesprochen und die Auswärtsspiele in Köln und bei Manchester City boykottiert. "Jeder Mensch hat das Recht, frei für sich selbst zu entscheiden, ob er sich impfen lässt. So halten wir es auch in unseren Gruppen", hieß es in einem Statement auf Facebook. "Eine Ausgrenzung Ungeimpfter akzeptieren wir deshalb nicht." Ihre Konsequenz: Auf organisierten Support in der Red-Bull-Arena wollen die drei Fangruppen unter 2G-Bedingungen verzichten. (RBlive/fri)

HINWEIS: Die Passage zu Zone 147 Leipzig, Lecrats und Colectivo Lipsia wurde nachträglich eingefügt.