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"Werden zu einer Einheit" Klostermann voller Adrenalin nach Spielen vor Fans

Lukas Klostermann ließ sich gegen Mainz 05 wieder von der Stimmung der Fans tragen.

Lukas Klostermann ließ sich gegen Mainz 05 wieder von der Stimmung der Fans tragen.

Lukas Klostermann ist mit dem 3:1 von RB Leipzig über den FSV Mainz 05 erfolgreich in die neue Bundesligasaison gestartet. Im Interview mit dem Podcast "Kicker meets DAZN" berichtet er über seine Eindrücke, wieder vor Fans spielen zu dürfen.

Schlafstörungen in den englischen Wochen durch "Körper voller Adrenalin"

Am Montag nach dem zweiten Pflichtspiel der Saison stand für den Rechtsverteidiger wie üblich die Regeneration im Vordergrund. Noch ist die Belastung nicht so groß, selbst wenn die Sommerpause in diesem jahr kurz ausfiel. Aber er gab einen Einblick, wie es bei ihm aussieht, wenn die Spiele enger getaktet sind. "Wenn es in die englischen Wochen geht, wo wir alle drei Tage spielen und man nach späten Spielen schwer in den Schlaf kommt: Da ist es keine Seltenheit, dass man erst um drei, halb vier oder noch später einschläft, weil der Körper noch voller Adrenalin ist."

RB Leipzig wird mit Fans zu einer Einheit

Das bezieht er insbesondere auf die Emotionen, die Fußball vor Publikum bei ihm auslöst. "Gerade mit Fans ist es eine ganz andere Atmosphäre, egal ob es nur 8.500 sind oder ein volles Stadion." Lange habe er darauf hingefiebert. Und die RB-Anhänger gerne mit drei Punkten belohnt. Nach den vielen Geisterspielen im Sommer konnte er die Anwesenheit der glücklichen Gewinner aus der Ticket-Verlosung noch bewusster spüren. "Bei einem Konter wirst du durch die Fans nach vorne getragen. Aber auch wenn wir die Kontrolle hatten, man wird mit den Fans zu einer Einheit. Wenn du auf einer positiven Welle reitest, ist es als Spieler leichter. Das hat uns definitiv geholfen", so Klostermann.

Wie wichtig der Support ist, bekam er auch bei seinem bislang beeindruckendsten Spiel zu spüren: Dem Olympiafinale 2016 gegen Brasilien. "Im Maracana, als die brasilianischen Fans die Hymne mitgeschrien haben, das hat die so gepusht. Da war dann eine Stimmung, die habe ich so nie erlebt."

Klostermann über Werner-Abgang: "Wir müssen alle in seine Fußstapfen treten"

Gegen Mainz hatte RB Leipzig so einen guten Auftakt, auch wenn die Mannschaft einige Chancen hatte liegen lassen. Die Abwesenheit von Timo Werner und Patrik Schick, die zusammen in der Vorsaison auf 60 Torbeteiligungen kamen, kompensiere RB nun zusammen. "Der ein oder andere Spieler kommt dadurch auch mehr in Abschlussituationen. Das zeigt, dass wir als Mannschaft gut funktionieren", sagt der 24-Jährige.

Belegt ist, dass Leipzig eine hohe Chancenqualität herausspielt. Das errechnete der Kicker (Montag) anhand der "Expected Goals (xG)". Deswegen fordert er: "In den entschiedenen Situationen müssen wir vorne eiskalt sein. Timo war natürlich extrem treffsicher. Wir müssen alle in seine Fußstapfen treten."

Klostermann beeindruckt von "Prophet" Ralf Rangnick

Werner hatte gegenüber englischen Medien noch am Wochenende aufgezeigt, dass er seine Qualitäten am Ende der letzten Saison in Leipzig limitiert sah. Klostermann selbst ist noch bis 2024 an RB Leipzig gebunden, hatte erst im Sommer verlängert. Und macht keine Anstalten, sich trotz Interesse von anderen Vereinen für einen Wechsel zu positionieren. "Ich freue mich sehr auf diese Saison und die danach. Ich bin gespannt, wo das noch hinführt." Dass sein Verein, dem er sich mit 18 Jahren anschloss, noch zu Höherem berufen ist, mag ihm Ralf Rangnick einst geflüstert haben. Über seinen früheren Trainer und Sportdirektor sagt Klostermann: "Er hat die Dinge, wie sie jetzt passiert sind, mehr oder weniger so prophezeit. Das ist rückblickend schon beeindruckend, dass alles so gekommen ist."

(RBlive/msc)