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Ein Marsch, kein Marsch: RB Leipzig sucht weiter einen Trainer

Jesse Marsch: Für die einen kein Kandidat für den Trainerjob bei RB Leipzig, für die anderen weiter auf der Liste.

Jesse Marsch: Für die einen kein Kandidat für den Trainerjob bei RB Leipzig, für die anderen weiter auf der Liste.

Ganz schnell wird es in der Trainersuche bei RB Leipzig nicht gehen. Zumindest hatte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zuletzt den Termin für eine Bekanntgabe weiter verschoben. Bis spätestens zum Trainingsauftakt Anfang Juli wird nun eine Entscheidung erwartet.

Jesse Marsch ein Thema oder kein Thema?

Bleibt weiterhin genug Zeit für auch widersprüchliche Spekulationen. Die LVZ (Print) glaubt, dass New Yorks Jesse Marsch immer noch ganz oben auf der Liste der Kandidaten für die Hasenhüttl-Nachfolge steht. Allerdings hänge die Zusage daran, dass der US-Klub einen neuen Trainer findet.

Der englische Journalist Chris Williams veröffentlichte gestern sogar einen Tweet, in dem er die Verkündung der Verpflichtung von Marsch ankündigte. Später löschte er den Beitrag aber wieder. Sportbild (Print) meint im Widerspruch dazu, dass Jesse Marsch bei RB Leipzig kein Thema ist. Das liege an der „Sprachbarriere“. Der 44-jährige Marsch ist englischer Muttersprachler. Die Mitteldeutsche Zeitung bringt Marsch als Co-Trainer in Leipzig ins Spiel.

Einig sind sich LVZ und Sportbild in ihrer Fokussierung auf Ralf Rangnick. Während die LVZ den Sportdirektor als Lösung sieht, falls Marsch absagt, ist Rangnick schon jetzt für Sportbild die erste Wahl, auch wenn RB Leipzig noch nach einem anderen Coach sucht. Dass man sich noch nicht auf Rangnick festlegt, liege daran, dass eine sportliche negative Saison unter dem Trainer Rangnick auch dessen Rolle als Sportdirektor beschädigen könnte.

Ralf Rangnick als Übergangstrainer bei RB Leipzig für Julian Nagelsmann?

Das Problem bei der Trainersuche bestehe darin, dass Kandidaten wie Marco Rose (Salzburg), Roger Schmidt (China) und Julian Nagelsmann (Hoffenheim) gepasst hätten, allerdings derzeit nicht verfügbar sind. Mit allen drei Trainern sei auch über eine Tätigkeit bei RB Leipzig ab 2019 gesprochen worden. Keiner habe aber bisher zugesagt.

Denkbar wäre, dass Ralf Rangnick ein Jahr lang als Übergangstrainer bei RB Leipzig auf der Bank sitzt und dann den Weg für einen wie Julian Nagelsmann, der 2019 über eine Ausstiegsklausel in Hoffenheim verfügt, frei macht. Der könne sich Leipzig der Sportbild zufolge als nächsten Schritt vorstellen. Allerdings möchte er sich nicht ein Jahr vorher darauf festlegen, auch weil im Hinterkopf die Bayern als möglicher nächster Schritt locken sollen.