Unruhefaktor Cetinkaya Was am Gulacsi-Gerücht dran ist
Angeblich plant Peter Gulacsi die Flucht im Winter, wenn nicht frühzeitig ein neuer Vertrag zustandekommt. Doch viel mehr Faktoren sprechen für einen Verbleib des ungarischen Routiniers und Leistungsträgers.

Leipzig/ukr – RB Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi ist ein ruhiges Gemüt und ein ausgleichender Charakter, sein Berater Hasan Cetinkaya hingegen eröffnet mit Vorliebe Unruheherde. Aktuell lanciert er via Bild-Zeitung einen angeblichen Winter-Wechsel Gulacsis, um Druck auf RB Leipzig auszuüben. Eher vage wird von Interesse aus Italien, der Premier League und auch aus der Bundesliga berichtet. Gulacsis Vertrag läuft im Sommer aus, der Ungar will so schnell wie möglich Planungssicherheit.
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Gulacsi würde sich auch auf die Bank setzen
Doch ein Wechsel im Winter steht nicht wirklich zur Debatte, da Gulacsi derzeit unangefochten die Nummer eins bei RB ist und nach wie vor zu den besten Bundesliga-Torhütern gehört. Diesen Status würde er wohl kaum für ein Abenteuer aufgeben und seinen Platz räumen. Auch RB hat ein Interesse daran, dass der stabile Keeper, dessen Wort und Erfahrung im Team Gewicht haben, die Saison weiterführt.
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Dazu hat Gulacsi immer wieder betont, wie wohl er sich in Leipzig fühlt und dass er sich zur Not sogar auf die Bank setzen und seinen designierten Nachfolger Maarten Vandevoordt als Nummer zwei absichern würde.
Intaktes Verhältnis zwischen Klub und Berater
Im Dezember hatte er gesagt: „Ich werde nächsten Sommer 36 und möchte meine Fußballkarriere noch nicht beenden”, betonte er. „Für mich wäre es sehr, sehr schön, hier zu bleiben”, sagte der Ungar und schob hinterher: „Unabhängig davon, welche sportliche Konstellation es hier gibt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt in einer Karriere, in der man auf dem Level vielleicht nicht mehr die Nummer eins ist.”
Es gilt als höchst wahrscheinlich, dass der verdiente Gulacsi und RB sich auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Der 35-Jährige will seinen Lebensmittelpunkt in Leipzig behalten und seine Kinder hier einschulen. Im Trainingslager in Portugal Anfang des Jahres soll es Gespräche geben. Auch das Verhältnis zwischen Cetinkaya und Sportchef Marcel Schäfer ist intakt. Schwer vorstellbar, dass beide nicht für eine weitere Zusammenarbeit zusammenfinden.