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Wer folgt bei RB Leipzig auf Ralph Hasenhüttl?

Gesucht wird bei RB Leipzig jemand, der am Spielfeldrand genauso schön leiden kann wie Ralph Hasenhüttl.

Gesucht wird bei RB Leipzig jemand, der am Spielfeldrand genauso schön leiden kann wie Ralph Hasenhüttl.

Nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl beginnen rund um RB Leipzig natürlich die Spekulationen, wer beim Bundesligisten in der kommenden Saison auf der Trainerbank sitzt. Vereinsseits beteiligt man sich derzeit nicht an den öffentlichen Debatten und den Rücktritt von Hasenhüttl und die Perspektiven des Vereins.

Interne Lösung für die Nachfolge von Hasenhüttl bei RB Leipzig?

Schon vor der offiziellen Bestätigung der Trennung von Ralph Hasenhüttl war die LVZ mit Robert Klauß als möglichem Nachfolger nach vorn geprescht. Klauß ist aktuell Trainer der U19, die von Ralf Rangnick Anfang des Jahres noch heftig abgewatscht wurde. Der 33-Jährige war in dieser Saison Jahrgangsbester bei der Trainerausbildung des DFB. Für Klauß könnte ein Job in der ersten Reihe bei einem Bundesligisten mit Europapokal-Teilnahme etwas zu früh kommen, auch wenn er dabei Unterstützung vom bisherigen Co-Trainer Zsolt Löw (der aber beim PSG gehandelt wird) bekommen würde.

Gehandelt wird derzeit im RB-Umfeld auch der Name Lucien Favre. Die Kontakte des Schweizers zu Ralf Rangnick sind durchaus gut. Allerdings gilt der Coach von OGC Nizza auch als sicherer nächster Trainer von Borussia Dortmund. Bei der Trainersuche vor zwei Jahren vor der ersten Bundesligasaison hatte Rangnick zudem recht frühzeitig eine Favre-Verpflichtung ausgeschlossen.

Trainerverpflichtung von der Salzburger Schwester?

In der Verlosung ist auch Salzburgs Trainer Marco Rose. Ihn hatte Ralf Rangnick 2013 persönlich nach Salzburg geholt und dort zum Nachwuchstrainer gemacht. Der 41-Jährige feierte in Österreich große Erfolge. 2016/2017 gewann er im Nachwuchsbereich die Youth League, quasi die Champions League im U19-Bereich. In der abgelaufenen Spielzeit wurde er mit seinem Team österreichischer Meister und scheiterte im Halbfinale der Europa League nur knapp an Olympique Marseille.

Ob für Rose der Schritt nach Leipzig in seine Geburtsstadt denkbar ist, ist derzeit unklar. Zuletzt betonte er immer wieder, dass sein erster Ansprechpartner für Gespräche Salzburg bleibt. RB Leipzig scheint in seiner aktuellen Karriereplanung keine große Rolle zu spielen.

Trainer des Jahres als Hasenhüttl-Nachfolger?

BILD bringt Hannes Wolf bei RB Leipzig ins Spiel. Der 37-Jährige führte letzte Saison den VfB Stuttgart in die Bundesliga. Im Januar diesen Jahres trennten sich allerdings die Wege. Trotzdem bekam Wolf für sein Wirken vom DFB zum Trainer des Jahres 2018 gewählt worden. Wolf gilt als Trainer mit sehr großem Potenzial. Einen Verein mit Doppelbelastung hat er allerdings auch noch nicht trainiert.

Der Kicker (Print) sieht als weiteren Kandidaten den ehemaligen Leverkusener und Salzburger Roger Schmidt. Schmidt arbeitete einst in Salzburg mit Ralf Rangnick zusammen und wurde auch vor zwei Jahren schon als Kandidat in Leipzig genannt. Aktuell arbeitet er erfolgreich bei BJ Sinobo Guoan in der chinesischen Super League. Finanziell würde er bei einem Wechsel in die Bundesliga sicherlich keinen Sprung machen, sportlich schon eher. Wie sein aktuelles Verhältnis zu Ralf Rangnick ist, ist unklar. Schmidt ist ein Vertreter eines klaren Pressing- und Umschaltfußballs.

Übergangstrainer Ralf Rangnick? Überraschungslösung aus New York?

Eine mögliche Variante wäre auch, dass Ralf Rangnick nach 2015/2016 ein zweites Mal den Trainerposten bei RB Leipzig übergangsweise übernimmt. Zum Beispiel weil man für 2019 einen Kandidaten (wie Julian Nagelsmann) im Auge hat, den man jetzt noch nicht kriegen kann. Schon 2015/2016 hatte Rangnick selber das Zweitligateam übernommen, weil er 2015 Ralph Hasenhüttl noch nicht und Thomas Tuchel gar nicht kriegen konnte. Problematisch an einer Rangnick-Rolle als Trainer wäre, dass dadurch im konzeptionell-strategischen Teil des Vereins eine Lücke entstehen würde, die man sich als europäisch vertretener Bundesligist eigentlich nicht leisten kann.

Nur geringe Außenseiterchancen darf man einem Trainer zusprechen, der sich zuletzt selbst in Leipzig ins Gespräch gebracht hatte. Jesse Marsch von den New York Red Bulls hatte in Amerika von den tollen Möglichkeiten gesprochen, die er mit den Schwesterklubs in Salzburg und Leipzig karrieretechnisch habe. Allerdings ist es praktisch fast ausgeschlossen, dass ein Trainer aus der Major League Soccer direkt auf den Cheftrainer-Posten eines deutschen Bundesligisten mit europäischen Ambitionen springen kann.