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Von Ullrich Kroemer

57 zu neun Stimmen Stadtrat lehnt Grundstücks-Verkauf an RB ab 

Klarer Beschluss im Neuen Rathaus in Leipzig für Erbpacht und gegen Verkauf an RB Leipzig.

Klarer Beschluss im Neuen Rathaus in Leipzig für Erbpacht und gegen Verkauf an RB Leipzig.

Solche eindeutigen Niederlagen ist RB Leipzig nicht gewohnt. Nicht auf dem Fußballplatz und schon gar nicht bei der Klubentwicklung. Mit 57 zu neun Stimmen (eine Enthaltung) votierte der Stadtrat bei seiner Sitzung am Mittwoch dafür, das Grundstück neben dem Stadionvorplatz nicht an den Bundesligisten zu verkaufen, sondern stattdessen einen Erbbaupachtvertrag - der über 99 Jahre abgeschlossen werden kann - mit dem Klub zu verhandeln. Nur die AfD stimmte gegen den von den Grünen eingebrachten Antrag und somit für einen Verkauf an RB.

Laut Beschluss muss die Stadtverwaltung nun zudem bis Ende des Jahres einen Masterplan für die Entwicklung des Stadionumfeldes vorlegen. Dabei geht es auch um bessere Verkehrsführung, Umsetzung des Sportmuseums, Berücksichtigung des möglichen Baus einer Grundschule auf dem Gelände sowie eine mögliche Öffnung der Alten Elster zum Zwecke des Hochwasserschutzes.

RB Leipzig hatte darauf gedrängt, das Areal, auf dem die Ruine des alten Schwimmstadions steht, zu kaufen, um dort etwa 40 bis 50 Millionen Euro in eine neue Geschäftsstelle samt Fanwelt, Parkhaus und Sportmuseum zu investieren. Entsprechende Signale der Stadt, einen solchen Kauf zu prüfen, hatte der Klub offenbar als Zusage interpretiert. Kurz vor der Oberbürgermeisterwahl war der Streit öffentlich eskaliert.

Alle Hintergründe dazu lesen Sie hier:

Nun muss sich RB Leipzig mit dem Beschluss abfinden und entweder trotz verweigerten Kaufs als Pächter investieren oder sich einen Ausweichstandort für die neue Geschäftsstelle überlegen. Höchste Priorität hat das Projekt im Klub derzeit wegen der finanziellen Verkuste durch die Corona-Krise ohnehin nicht. (RBlive/ukr)

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