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"Den Stein ins Rollen bringen" Fanrückehr bei RB Leipzig war mit Klubs und DFL abgestimmt

Volle Hütte in Leipzig: Beim letzten Heimspiel mit Fans war das Stadion im März beim Champions-League-Gastspiel von Tottenham Hotspur ausverkauft.

Volle Hütte in Leipzig: Beim letzten Heimspiel mit Fans war das Stadion im März beim Champions-League-Gastspiel von Tottenham Hotspur ausverkauft.

Auf den ersten Blick wirkte es wie ein Vorstoß aus purem Eigeninteresse. Dabei war die Rückkehr von Fans bei Fußball-Bundeslist RB Leipzig von langer Hand geplant. Laut einem Bericht des Sportbuzzer habe RB lediglich den nötigen Anstoß gegeben. „Es war im Vorfeld mit ein paar Vereinen und der DFL besprochen, dass wir den Stein ins Rollen bringen und damit die Vorreiter-Rolle in der Bundesliga einnehmen“, sagt Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport bei RB. Von den anderen Clubs habe es keine Kritik gegeben. „Ganz im Gegenteil“, so Scholz, „es profitieren jetzt eher alle davon.“

Entscheidung über einheitliche Regelung zur Fan-Rückkehr?

Zum Heimspiel gegen Mainz 05 am Sonntag dürfen nach Genehmigung eines Hygienekonzepts wieder 8.500 Menschen die Red-Bull-Arena betreten. Über eine bundesweit einheitliche Regelung zur Fan-Rückkehr wollen die Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer am Dienstag beraten. Beim DFB-Pokal wurde das noch sehr unterschiedlich gehandhabt. Während beim Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem Hamburger SV mehr als 10.000 Fans dabei waren, mussten Zuschauer beim 3:0-Sieg von RB Leipzig beim 1. FC Nürnberg draußen bleiben.

Auch Lok und Chemie profitieren vom RB-Vorstoß

Kritik am Leipziger Vorstoß kam unter anderem vom früheren DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dem bayerischen Minsterpräsidenten Markus Söder (CSU), SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und einigen Konkurrenten und Fanverbänden. Lobende Worte fand Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Bei RB Leipzig ist man sich sicher, richtig gehandelt zu haben. „Tatsächlich kann man heute sagen, dass auch viele andere Sportarten aus unserem Hygienekonzept und den Entscheidungen in Sachsen einen Nutzen gezogen haben“, sagt Florian Scholz, "und jetzt schon der eine oder der andere Verein mit Fans spielt.“ Gerade für niederklassige Klubs mit geringen oder ohne Einnahmen durch TV-Gelder ist die Rückkehr der zahlenden Besucher überlebenswichtig, darunter auch Lok und Chemie Leipzig. (RBlive/fri)