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Von Ullrich Kroemer

Kaum Verzögerungen RB hält trotz Corona-Krise am Umbau-Plan für das Stadion fest

Turmdrehkräne über dem Stadion: Baustelle Red-Bull-Arena.

Turmdrehkräne über dem Stadion: Baustelle Red-Bull-Arena.

Während Ligaverband und Bundesligaklubs über die Umsetzung von Geisterspielen mit möglichst wenig Personal debattieren, herrscht am und im Leipziger Stadion reger Betrieb. Die Welt dreht sich durch das Corona-Virus fast überall langsamer, aber nicht auf dem Bau. Bis zu 100 Arbeiter sind jeden Tag dabei, die 2005 eröffnete Spielstätte grundlegend zu modernisieren und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Rund auf 48.000 Plätze zu erweitern.

Der in der ersten Ausbauphase bis Sommer 2021 insgesamt etwa 60 Millionen Euro teure Umbau der Heimstätte von RB Leipzig soll sich durch die Corona-Pandemie nicht verzögern, teilte der Klub auf RBlive/MZ-Anfrage mit. Aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen, nach denen etwa verschiedene Gewerke nicht gleichzeitig auf engstem Raum arbeiten dürfen, verlangsamen sich zwar einerseits gewisse Bauabläufe. Andererseits wird das wieder aufgeholt, weil derzeit keine Spiele stattfinden und die Baustelle nicht spätestens aller 14 Tage in eine funktionierende Spielstätte umgewandelt werden muss. So sollen alle maßgeblichen Baumaßnahmen wie geplant bis zum Saisonstart 2021/22 fertiggestellt werden. Unter anderem entstehen bis Sommer 2021 11.200 Stehplätze im Fansektor B. Insgesamt fasst das Stadion dann knapp 48.000 Zuschauer.

Liquide bleiben: RB verschiebt Nebenprojekte beim Bau

Änderungen im Gesamtvolumen des Baus soll es trotz der drohenden finanziellen Verluste durch die Krise im zweistelligen Millionenbereich bei RB nicht geben. Um liquide zu bleiben, hat der Klub lediglich einige den Bau flankierende Nebenprojekte in die zweite Jahreshälfte und auf Anfang 2021 verschoben.

Aktuell legen die Tiefbauer die Fundamente für die sieben neuen Zugangsbrücken von der Dammkrone ins Stadion. Zwei riesige Turmdrehkräne, der höchste ist 55 Meter hoch, überragen gerade das Stadiondach. Zur Brücke am Dammeinschnitt, die direkt zu Sektor B führt, sind es dann nur noch 55 Stufen zu steigen. Flankiert wird der Weg dann unter anderem von einem Fanshop direkt im Stadionbereich.

Zudem saniert aktuell eine Straßenbaufirma die Fläche des sogenannten TV-Compounds, um die Arbeitsbedingungen für die TV-Stationen zu verbessern. Betonbau- und Hochbaufirmen errichten das Gebäude der Ringerweiterung Süd, welches zukünftig unter anderem zahlreiche neue Kioske und WC’s auf zwei Ebenen beherbergen wird. Zudem werden die bestehenden Kioske in Sektor D und im Gästesektor saniert. Dort sind Trockenbauer, Elektriker, Lüftungsbauer, Schanktechniker und Fassadenbauer tätig. Bereits umgebaut sind Sicherheitszentrale und Medienarbeitsplätze.

Das Mammutprojekt von Red Bull und RB Leipzig, Bauherr ist die Red-Bull-Arena-Besitzgesellschaft, wächst also weitgehend unbeeindruckt von der aktuellen Lage. (RBlive/ukr)

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